Falls das riesige Ding, in dem er flog, selbst hier, wo Gewicht nicht viel bedeutete, auf die Bree herabsank, war es mit Schiff und Besatzung zu Ende. Barlennan dachte rasch an etwas anderes; in dieser Beziehung unterschied er sich nicht von anderen Bewohnern des Planeten Mesklin, die es peinlich vermieden, irgendwelche festen Gegenstände über sich zu haben.

Die Besatzung hatte längst unter den Decksplanen Schutz gesucht – selbst der Maat arbeitete nicht weiter, als der Sturm mit ungeahnter Heftigkeit losbrach. Alle waren an Bord; Barlennan hatte die Ausbuchtungen unter der Plane gezählt, solange das ganze Deck sichtbar war. Zur Zeit waren keine Jäger unterwegs, denn die Besatzung wußte ohnehin, wann ein Sturm bevorstand, ohne daß der Flieger sie warnen mußte. In den letzten Tagen war keiner von ihnen mehr als fünf Kilometer vom Schiff entfernt gewesen, und in diesem fast schwerelosen Zustand waren fünf Kilometer keine große Entfernung. Selbstverständlich hatten sie reichliche Vorräte an Bord; Barlennan war kein Narr und gab sich große Mühe, möglichst keinen anzuheuern. Trotzdem war frische Nahrung eine angenehme Abwechslung. Er fragte sich, wie lange dieser Sturm noch dauern würde. Vielleicht konnte der Flieger ihm darüber Auskunft geben. Jedenfalls war das Schiff vorläufig sicher, und Barlennan konnte sich die Zeit am besten dadurch vertreiben, daß er mit dem Fremden sprach. Er betrachtete das Gerät, das ihm der Flieger gegeben hatte, noch immer verständnislos e rstaunt und wurde nie müde, sich von seinen magischen Kräften zu überzeugen.

Das Gerät lag neben ihm unter der Schutzplane.

Es war ein Würfel mit etwa zehn Zentimeter Seitenlänge, in dessen Stirnfläche eine Art Auge eingelassen war. An der gegenüberliegenden Seite befand sich eine kleine Öffnung, in die Barlennan seine Zange steckte. Er wußte aus Erfahrung, daß der Flieger dann irgendwie merkte, daß jemand mit ihm sprechen wollte, aber er wußte auch, daß es zwecklos war, den Mechanismus des Geräts ergründen zu wollen.



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