Hilflos rollte ich in das beleuchtete Feld und auf das Zeltdachmaterial. Minutenlang war meine berichterstattende Aufmerksamkeit fast gleichmäßig zwischen oben und unten geteilt.

Über mir konnte ich nun erstmals die Lichter ganz klar ausmachen.

Es handelte sich um ganz gewöhnliche Hochdruck-Gas-Lampen, größer zwar, als die ansonsten für Beleuchtungszwecke benutzten, sonst aber keineswegs außergewöhnlich. Ich konnte jedoch noch immer nicht feststellen, wie die Lampen befestigt waren, denn ich bekam Augenschmerzen, wenn ich längere Zeit hinaufguckte.

Beim Hinuntersehen wiederum wurde meine Vorstellungskraft übermäßig beansprucht, obwohl sie ja mittlerweile allerhand gewöhnt war. Ich wußte bereits, daß der Stoff bemerkenswert stark und dabei elastisch war. Ich hatte gesehen, wie er auf den Bug der „Pugnose“ reagierte, der ja etliche scharfe Ecken und Kanten hatte. Ich wußte auch, daß das Zeug im Normalzustand undurchsichtig, bestenfalls schwach durchscheinend war. Und mir war klar, daß der nun unter meinem Tank befindliche Teil des Materials gedehnt werden würde. Aber nie wäre ich auf die Idee verfallen, daß das Zeug durch Dehnung durchsichtig werden könnte!

IV

Als das Rollen aufhörte, konnte ich gewöhnlichen Meeresboden unter mir sehen — felsigen Untergrund ähnlich dem, über den ich gerollt war. Momentan glaubte ich, ich wäre kurz vor dem Zeltdach aufgehalten worden, aber mehrere Blicke durch verschiedene Fenster verdrängten diese Annahme. Ich war etwa fünfzig Yards tief auf dem Ding gelandet und bis zum halben Durchmesser des Tanks eingesunken. Aus den über diesem Niveau gelegenen Bullaugen konnte ich die Lichter über mir und das glatte Material unter mir sehen.



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