
Diesmal behielt ich die Uhr sorgsamer im Auge.
Er kam in genau acht Minuten mit einem zweiten Mann wieder. Sein Begleiter trug entweder den Zylinder mit sich, den man zum Abschleppen des Wracks verwendet hatte, oder einen sehr ähnlichen.
Der erste Schwimmer hatte ebenfalls etwas bei sich, das ich nicht auf den ersten Blick erke nnen konnte. Es sah aus wie ein unordentlich aufgerolltes Bündel Seil.
Kaum aber hatte er über dem Tank angehalten und das Ding ausgeschüttelt, sah ich, daß es ein Lasten-Netz war, das er nun um den Tank zu spannen begann. Offenbar hatte er bei seiner ersten Besichtigung entschieden, daß die natürlichen Unebenheiten seines Fundes für ein Seil nicht viel Halt boten. Diese Schlußfolgerung konnte ich ihm nicht übel nehmen, viel lieber aber wäre mir gewesen, er hätte diesen Schluß nicht gezogen. Ich wußte nicht, wie stark dieses Netz war. Wenn es aber ein halbwegs solides Fabrikat war, dann würde es meine Ballast-Stücke aushallen können. Wenn man das Netz nun um Tank und Ballast schlang, war ein Abwerfen des Ballastes eine leere Geste. Höchste Zeit aufzubrechen. Ich faßte nach dem Haupthebel für den Ballastabwurf.
Da fiel mir etwas ein. Wenn ich mein Blei abwarf, würde ich mich verraten — vorausgesetzt, sie ahnten ohnehin nicht schon meine Anwesenheit. Die Katze war jetzt aus dem Sack, und ich hatte nicht viel zu verlieren. Daher konnte ich einen Versuch wagen und etwas anderes versuchen, damit das Netz mich nicht faßte, ehe ich wieder auf blankem Fels stand und eine Chance hatte, den Transponder wirkungsvoll abzusetzen. Ich wagte den Versuch und ließ alle Beine gleichzeitig ausfahren.
Keiner der Schwimmer wurde getroffen, aber erschrocken waren sie alle. Der mit dem Netz hatte mich eben berührt und glaubte nun vielleicht, er hätte die Sprungfedern ausgelöst.
