Nun denn, keiner schien darin einen Grund zur besonderen Eile zu sehen, wie es der Fall gewesen wäre, wenn sie im Tankinneren einen Menschen vermutet hätten. Sie machten weiter und versuc hten, die Hebevorrichtung wie an dem Wrack anzubringen. Nun, da die Beine ausgefahren waren, gestaltete sich das Umspannen des Tanks viel schwieriger, wenn nicht gar unmöglich. Um so besser.


Das Prinzip war ähnlich wie beim Abschleppen des Wracks. Ich nahm an, daß der Zylinder einen chemischen Gasgenerator enthielt, da der Ballon sich gegen großen Druck aufblies. Aber das blieb eine flüchtige Überlegung. Weit mehr war ich daran interessiert, wie die zwei Schwimmer mich an den Dachrand schoben, noch ehe mein Behälter sich deutlich von dem Material abgehoben hatte.

Die Lage begann sich zu meinen Gunsten zu wenden: Bloß zwei Mann, Felsboden in Sicht — halt, nur nichts überstürzen! Vielleicht schiebt man dich genau zu dem Eingang hin, den du gerne finden möchtest. Abwarten, alter Junge! Ich nahm die Finger vom Hebel und verschränkte sie, um ganz sicherzugehen.

Wie die Pugnose, so wurde mein Tank vom Zelt heruntergeschoben und dann entlang des Randes weiterbefördert. Die Bewegung erfolgte langsam — auch bei einer praktisch gewichtslosen Ladung mußte eine ganze Menge Wasser aus dem Weg geschoben werden — so daß wir für die Strecke über fünfzehn Minuten brauchten. Ich hielt dabei ständig Ausschau nach dem Eingang in der Erwartung, auf eine Art Lücke im Gewebe zu stoßen, aber das war es nicht, was ich schließlich zu sehen bekam.

Nach einer Viertelstunde drehten meine Abschlepper von den Lichtern ab und hielten auf den Hang zu, der meiner Vermutung nach immer noch rechts liegen mußte. Zweihundert Yards in diese Richtung, und wir erreichten den oberen Rand einer weiteren Senke oder Vertiefung, ähnlich der, in der ich mich vor wenigen Stunden wie in einer Falle gefangen hatte, nur größer. Der Mittelpunkt dieser Senke war noch heller erleuchtet als das Zeltdach, und genau in der Mitte dieses hellen Feldes lag der Eingang.



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