Sehr genau konnte ich mir die Sache nicht ansehen. Ich handelte nun überstürzt. Ich sah vor mir einen von glatten Wänden umgebenen Schacht von vierzig Fuß Durchmesser, von dessen Rand ein paar Dutzend Leitern hinunterführten. Das Licht drang aus den Tiefen des Schachtes hervor und lag außerhalb meines Sehbereiches. Zwischen mir und der Öffnung tummelten sich ein Dutzend oder mehr Schwimmer, und ihr Anblick war es, der mich zum Handeln trieb. Wenn mich ein ganzer Schwarm von Schwimmern umringte, konnte ich meine Chance, einen Transponder unbemerkt fallen zu lassen, getrost vergessen. Und ohne weitere Zeit mit Überlegungen zu vergeuden, ließ ich Ballast und eines der Instrumente gleichzeitig fallen. Sofort wurde mir klar, daß ich vielleicht einen Fehler begangen hatte, da jeder einzelne Bleistab auch unter Wasser so schwer war, daß er das Instrument zerschmettern konnte, und als ich spürte, daß der Tank nach oben schnellte, ließ ich ein zweites der kleinen Instrumente fallen. Es bestand immerhin die Möglichkeit, daß meine Begleitmannschaft durch den Ballast abgelenkt worden war — eine Möglichkeit, die zutraf, wie ich später entdeckte.

Ich hörte, wie das Blei auf den Fels auftraf. Und die um das Loch Schwimmenden hörten es ebenso.

Es dauerte wenige Sekunden, bis sie die Lärmquelle entdeckt hatten. Ein Mensch stellt die Richtung, aus der ein Ton kommt, anhand des unterschiedlichen Ankunftszeitpunktes der Schallwelle an den beiden Ohren fest. Wegen der erhöhten Geschwindigkeit des Schalls im Wasser und der Tatsache, daß der Schall auch durch den Fels übertragen wurde, und wegen ihrer Helme, konnten sie nur vage feststellen, wo das Geräusch seinen Ursprung hatte. Als sie nun in meine Richtung kamen, war es die Reaktion auf einen Scheinwerfer, den einer meiner Abschlepper auf sie richtete.



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