Stimmen schallten aus allen Richtungen.

»Ist er -?«

»Um Gottes willen. Er kann doch nicht -«

»Ralph! Mein Ralphie!«

»Er ist ohnmächtig geworden, nicht wahr?«

»Ruf doch jemand einen Krankenwagen, Herrgott noch mal!«, sagte Cleve, dem es gelungen war, sich durch das Gedränge zu boxen, und der nun, nach einem Blick auf Ralph Tuckers Gesicht, neben dem Leblosen niederkniete und mit Wiederbelebungsversuchen begann.

»Na los!«, brüllte er die Führerin an, die endlich aus der Trance erwachte, durch die Geheimtür stürzte und die Treppe hinaufrannte.

»Ralphie! Ralphie!«, klagte Noreen Tucker in den höchsten Tönen, als Cleve einen Moment Pause machte, um Ralphs Puls zu suchen, und dann mit seinen Bemühungen fortfuhr.

»Kann er nicht etwas unternehmen?«, rief eine der Deutschen, während ein anderer sagte: »Schauen Sie sich nur die Gesichtsfarbe an.«

Das war der Moment, als Thomas Lynley eingriff. Nachdem er sein Jackett abgelegt und Helen Clyde gereicht hatte, schob er sich durch das Gewühl der Leute, hockte sich rittlings auf den Elefantenleib Ralph Tuckers und übernahm die Herzmassage, während Cleve Houghton nach oben rückte und mit der Mund-zu-Mund-Beatmung weitermachte.

»Sie müssen ihn retten! Bitte!«, jammerte Noreen.

»Tun Sie doch etwas! Helfen Sie ihm!«

Victoria Wilder-Scott trat an ihre Seite. »Sie sind ja schon dabei, ihm zu helfen«, sagte sie beschwichtigend.

»Kommen Sie, gehen wir da hinüber ...«

»Nein! Ich lasse meinen Ralphie nicht allein. Er brauchte nur etwas zu essen.«

»Ist ihm was im Hals stecken geblieben?«

»Haben Sie es mit dem Heimlich-Griff versucht?«

Die Führerin stürzte wieder in die Galerie. »Ich habe angerufen -«, begann sie und brach ab. Wie alle anderen sah sie, dass der unglücklich Gestürzte, um den die beiden Männer sich immer noch bemühten, bereits tot war.



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