
Er öffnete die Tür und wurde von Little Marilyn begrüßt.
»Willkommen im Heim von James und Elizabeth Monroe. Leider haben wir im Sommer nur von zehn bis siebzehn Uhr geöffnet, und jetzt ist es siebzehn Uhr dreißig. Ich bedaure sehr, aber Sie müssen morgen wiederkommen.«
»Ich geh hier nicht weg.« Er drückte sich an ihr vorbei.
Laura hörte den Wortwechsel vom Salon aus und trat zu Marilyn. Harry und Blair blieben im Wohnzimmer. Aysha war unten in der Sommerküche, und Kerry schloß die Sklavenquartiere ab.
»Sie müssen gehen.« Marilyn schürzte die Lippen.
»Wo ist Malibu?« Seine kehlige Stimme unterstrich die bedrohliche Erscheinung.
Blair kam in die Halle. »In Kalifornien.«
Der Motorradfahrer maß ihn von Kopf bis Fuß. Blair war ein großer, breitschultriger Mann in bester Kondition. Kein leichter Gegner.
»Sind Sie hier der zuständige Komiker?« Der Motorradfahrer zog ein kleines Klappmesser aus seiner Weste. Er ließ es geschickt mit einer Hand aufschnappen und stocherte damit in seinen Zähnen.
»Ja, für heute.« Blair verschränkte die Arme. Harry trat ebenfalls in die Halle und stellte sich hinter Blair. »Die Damen haben Sie informiert, daß Ash Lawn morgen geöffnet ist. Kommen Sie dann wieder.«
»Mir ist dieser Laden scheißegal. Ich will Malibu. Ich weiß, daß sie hier ist.«
»Wer ist Malibu?« Harry schob sich nach vorn. Sie hatte den Verdacht, daß die Pupillen des Motorradfahrers geweitet waren, oder das Gegenteil, und daß er die Sonnenbrille trug, um diesen Zustand zu verbergen. Er hatte was genommen, und zwar kein Aspirin.
