
Erneut blickte er auf den Zettel in seiner Hand. Warum waren die Leute so dumm?
Ein Satz weckte seine Aufmerksamkeit. »Er meinte, der letzte Held sollte zurückbringen, was der erste Held gestohlen hat.«
Und natürlich wusste jeder, was der erste Held gestohlen hatte.

Die Götter spielen mit dem Schicksal der Menschen. Es sind ganz offensichtlich keine komplexen Spiele, denn den Göttern fehlt es an Geduld. Die Spielregeln erlauben es ausdrücklich zu mogeln. Und Götter geben sich Mühe. Alle Gläubigen zu verlieren bedeutet für einen Gott das Ende. Aber ein Gläubiger, der das Spiel überlebt, gewinnt Ehre und zusätzlichen Glauben. Und es überlebt derjenige, der mit den meisten Gläubigen gewinnt. Zu den Gläubigen können natürlich auch andere Götter gehören. Götter glauben an den Glauben.
In Würdentracht, Heimstatt der Götter auf Cori Celesti, fanden immer viele Spiele statt. Von außen betrachtet sah der göttliche Wohnsitz wie eine große Stadt
Für das vertraute Erscheinungsbild der Stadt gab es einen guten Grund: Die Menschen werden von Göttern beeinflusst, und die Götter von Menschen. Die meisten Götter zeichneten sich durch ein menschliches Erscheinungsbild aus. Selbst der Krokodilgott Offler hatte nur den Kopf eines Krokodils. Wenn man die Leute auffordert, sich einen Tiergott vorzustellen, ist das Ergebnis vermutlich jemand mit einer schlechten Maske. Weitaus bessere Arbeit haben die Menschen bei der Erfindung von Dämonen geleistet, deshalb gibt es so viele von ihnen. Über der Drehscheibe der Welt setzten die Götter ihr Spiel fort. Manchmal vergaßen sie, was passierte, wenn man es einem Bauern gestattete, das ganze Feld zu überqueren.
