
Es dauerte ein wenig länger, bis sich das Gerücht in der Stadt herumgesprochen hatte - zu zweit und zu dritt eilten die Oberhäupter der großen Gilden zur Universität. Dann erfuhren die Botschafter davon. Am Rand der Stadt legten die Nachrichtentürme eine kurze Pause bei ihrer endlosen Aufgabe ein, Marktpreise in den Rest der Welt zu exportieren. Es wurde ein Signal übermittelt, das die Leitungen für Mitteilungen hoher Priorität freimachen sollte.
Anschließend übertrugen Signalarme unheilvolle Mitteilungen für Regierungspaläste und Schlösser in allen Teilen des Kontinents.
Die Nachrichten waren natürlich verschlüsselt. Wenn es um das Ende der Welt ging, durften schließlich nicht alle davon erfahren.
Lord Vetinari blickte über den Tisch. Während der letzten Stunden war viel geschehen. »Wenn ich noch einmal zusammenfassen darf, meine Damen und Herren...«, sagte er, als das Stimmengewirr verklang. »Die Behörden in Hunghung, der Hauptstadt des Achatenen Reiches, weisen auf Folgendes hin: Kaiser Dschingis Cohen, der Welt früher als Cohen der Barbar bekannt, ist zur Heimstatt der Götter unterwegs, und zwar mit einem Apparat von beträchtlicher Vernichtungskraft. Was seine Absicht betrifft... Er will etwas zurückbringen, das einst gestohlen wurde<. Man bittet uns, ihn aufzuhalten.«
»Warum ausgerechnet wir?«, fragte Herr Boggis, Oberhaupt der Diebesgilde. »Er ist doch nicht unser Kaiser!«
»Soweit ich weiß, glaubt die Regierung des Achatenen Reiches, wir seien zu allem fähig«, erklärte Lord Vetinari. »Wir haben jede Menge Schwung und Elan, außerdem eine Ran-an-die- Buletten- und Das-kriegen-wir-schon-hin-Einstellung.« »Was kriegen wir schon hin?«
