
Danach verabredete sich Dana mit General Victor Booster, dem Direktor der FRA, der Federal Research Agency, die einstmals Taylor Winthrop geleitet hatte. Zunächst hatte Booster Dana nicht empfangen wollen, doch als er erfuhr, worüber sie mit ihm reden wollte, erklärte er sich zu einem Gespräch bereit.
Am späten Vormittag fuhr Dana zur Federal Research Agency in der Nähe von Fort Mead in Maryland. Die Zentrale der Behörde befand sich auf einem streng bewachten, rund dreißig Hektar großen Grundstück. Der dichte Baumbestand rundum verhinderte jeden Blick auf den Wald aus Antennen und Satellitenschüsseln.
Dana fuhr vor den zweieinhalb Meter hohen, von Nato-draht gekrönten Maschendrahtzaun. Sie nannte dem bewaffneten Posten an der Pforte ihren Namen und zeigte ihm ihren Führerschein, worauf sie eingelassen wurde. Eine Minute später näherte sie sich einem geschlossenen Tor, über dem eine Überwachungskamera angebracht war. Wieder nannte sie ihren Namen, worauf das Tor automatisch aufging. Auf dem Fahrweg gelangte sie zu dem riesigen weißen Verwaltungsgebäude.
Ein Mann in Zivil nahm Dana draußen in Empfang. »Ich bringe Sie zu General Boosters Büro, Miss Evans.«
Sie fuhren mit einem Fahrstuhl in den fünften Stock und gingen einen langen Korridor entlang, bis sie zu einer Büroflucht am anderen Ende kamen.
Sie betraten ein großes Empfangsbüro mit zwei Schreibtischen für die Sekretärinnen. »Der General erwartet Sie bereits, Miss Evans«, sagte eine der Sekretärinnen. »Gehen Sie bitte rein.« Sie drückte auf einen Knopf, und die Tür zum Chefbüro sprang auf.
Dana gelangte in ein geräumiges Büro mit dickem Schallschutz an Decke und Wänden. Sie wurde von einem großen, schlanken und attraktiven Mann um die vierzig empfangen, der ihr mit ausgestreckter Hand entgegenkam. »Major Jack Stone«, sagte er. »Ich bin General Boosters Adjutant.« Er deutete auf einen Mann, der an einem Schreibtisch saß. »Das ist General Booster.«
