»Major Stone, fällt Ihnen irgendjemand ein, der einen Grund gehabt haben könnte, Taylor Winthrop und seine Familie zu töten?«

Jack Stone legte seine Gabel hin. »Was?«

»Jemand, der es so weit bringt, muss sich doch irgendwann einmal ein paar Feinde gemacht haben.«

»Miss Evans - wollen Sie damit etwa andeuten, dass die Winthrops ermordet wurden?«

»Ich frage ja nur«, erwiderte Dana.

Jack Stone überlegte einen Moment lang. Dann schüttelte er den Kopf. »Nein«, sagte er. »Das kann ich mir nicht vorstellen. Taylor Winthrop hat in seinem ganzen Leben niemandem etwas zu Leide getan. Wenn Sie mit irgendeinem seiner Freunde oder Bekannten gesprochen hätten, wäre Ihnen das klar.«

»Ich will Ihnen mal verraten, was ich bislang erfahren habe«, sagte Dana. »Taylor Winthrop war -«

Jack Stone hob die Hand. »Miss Evans, je weniger ich weiß, desto besser. Ich möchte mich da lieber raushalten. Dadurch kann ich Ihnen am ehesten helfen, falls Sie wissen, was ich meine.«

Dana blickte ihn verständnislos an. »Ich bin mir nicht ganz sicher.«

»Offen gesagt, Miss Evans, wünschte ich, Sie würden die Sache sausen lassen - auch zu Ihrem eigenen Wohl. Wenn nicht, dann seien Sie bitte vorsichtig.« Damit stand er auf und ging.

Dana saß da und dachte über seine Worte nach. Taylor Winthrop hatte also keine Feinde. Vielleicht packe ich die Sache falsch an. Womöglich war es ja gar nicht Taylor Winthrop, der sich jemanden zum Todfeind gemacht hat?

Was ist, wenn es eines seiner Kinder war? Oder seine Frau? Dana erzählte Jeff von dem Mittagessen mit Major Jack Stone.

»Interessant. Was nun?«



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