»Nicht seit wir entdeckten, daß er angebranntes Beefsteak und Bier mag. Immer wenn er aufmuckt, stecken wir ihm ein Steak und einen halben Liter Bier zu, und er vergißt seinen Kummer. Bis jetzt acht Steaks und acht Halbe.«

»Also, besorg mir die Unterschrift.« Barneys Blick fiel zufällig auf Slithey, die sich in den Lehnstuhl drapiert hatte und ihre Beine überkreuzte. Ihre Strumpfbänder hatten kleine rosa Schleifen …

»Was sagst du, Charley?« fragte Barney und drehte sich in seinem Bürostuhl im Kreis. »Schon ein paar brauchbare Ideen?«

Charley Chang hob einen dicken Schmöker hoch. »Ich bin auf Seite 13, und da liegen noch ein paar Bände herum.«

»Füllmaterial«, versicherte ihm Barney. »Wir können jetzt die groben Linien festlegen und die Einzelheiten später einsetzen. L. M. schlug eine Saga vor, und das kann nicht schlecht sein. Wir beginnen bei den Orkney-Inseln um das Jahr 1000, als es dort ziemlich stürmisch zuging. Wir haben nordische Siedler und Wikinger-Piraten, und die Dinge spitzen sich zu. Vielleicht könntest du mit einem Wikingerüberfall anfangen. Das Drachenschiff gleitet durch die dunklen Wogen, du weißt schon.«

»Wie bei einem Western, wenn die Bankräuber leise in die Stadt schleichen?«

»Genau. Der Held ist der Wikingerhäuptling oder vielleicht der Siedlerboß, das überlasse ich dir. Es gibt also einen Kampf, und dann noch einen, und der Held entschließt sich, sein Bündel zu packen und nach der neuen Welt Vinland abzureisen, von der er eben gehört hat.«

»Wie die Eroberung des Westens?«

»Richtig. Dann die Reise, der Sturm, der Schiffbruch, die Landung, die erste Siedlung, der Kampf mit den Indianern. Denke großzügig, denn wir haben viel Material. Das Ende heroisch mit Blick in den Sonnenuntergang.«



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