
Betty zog deutlich die Nase hoch und rauschte aus dem Zimmer, obwohl sie ihren Schritt einen Moment verlangsamen mußte, um an der Schauspielerin vorbeizukommen, die seitlich in der Tür stand. Der Ausspruch, daß Slithey den größten Busen Hollywoods hätte, war nicht übertrieben.
»Slithey …«, begann Barney, und seine Stimme wurde brüchig. Natürlich zu viele Zigaretten.
»Barney, Liebling …« Ihre schön geschwungenen Beine brachten sie langsam durch das Büro näher. »Es ist eine Ewigkeit her, seit ich dich gesehen habe.«
Die Hände auf dem Schreibtisch, beugte sie sich vor, und die Schwerkraft zerrte an dem dünnen Stoff ihrer Bluse, so daß achtundneunzig Prozent ihres Busens frei wurden. Barney hatte das Gefühl, als würde er kopfüber in einen Grand Canyon aus Fleisch stürzen.
»Slithey«, sagte er und stand mit einem Ruck auf; er wäre schon früher einmal beinahe in diese Falle geraten. »Ich wollte mit dir über diesen Film sprechen, den wir vorhaben, aber du siehst ja, wie beschäftigt ich im Augenblick bin …«
Unwillkürlich hatte er sie am Arm genommen — es klopfte unter seinen Fingern wie ein großes, heißes Herz, als sie sich näherbeugte. Er riß seine Hand los.
»Wenn du eine Weile warten könntest — ich kümmere mich so bald wie möglich um dich.«
»Ich setze mich da hinten hin«, sagte sie mit rauher Stimme. »Ich störe bestimmt niemand.«
»Sie brauchen mich?« Dallas Levy kam durch die offene Tür. Er sprach mit Barney, aber seine Blicke beschäftigten sich ausführlich mit der Schauspielerin. Hormone trafen auf Hormone, und Slithey atmete automatisch tief ein. Dallas lächelte interessiert.
»Ja«, sagte Barney und kramte den Vertrag aus dem Papierwust seines Schreibtisches. »Bring das da Lyn und sag ihm, er soll seinen Freund zur Unterschrift bewegen. Irgendwelche Schwierigkeiten?«
