
»Hören Sie, so redet man nicht mit dem Mann, der einem zum Erfolg verholfen hat!«
»Und der einen mit absaufen läßt!« Barney faßte sich an die Kehle. »Hören Sie, L. M.«, fuhr er bittend fort, »wir haben immer noch eine Chance, bis die Henker kommen. Sie hatten sicher eine Rettungsaktion im Sinn, als Sie sich auf die Sache mit Professor Hewetts Zeitmaschine einließen. Sie müssen überzeugt davon gewesen sein, daß ein guter Streifen die Firma wieder auf die Beine bringt. Wir können den Film immer noch machen.«
L. M. schüttelte verdrießlich den Kopf. »Man kann einen Film nicht in einer Woche drehen.«
Man kann einen Film nicht in einer Woche drehen! Die Worte klingelten und rauschten durch die koffeinund tablettenüberlasteten Kanäle seines Gehirns und lösten eine schwache Erinnerung aus.
»L. M.«, sagte er dramatisch, »Sie werden einen Herzkollaps erleiden!«
»Wahnsinnsmensch!« L. M. schnappte nach Luft und ergriff einen Fettwulst in der Nähe des lebenswichtigen Organs. »Sagen Sie das nicht! Ein Herzkollaps macht einen für das restliche Leben anfällig.«
»Hören Sie mir zu! Sie gehen heute abend mit Sam heim und überprüfen die Bücher. Sie werden krank. Es kann eine Magenverstimmung sein, es kann ein Herzkollaps sein. Ihr Arzt tippt auf Herzkollaps. Für das Honorar, das er einsteckt, kann er Ihnen den kleinen Gefallen schon erweisen. Alles rennt kopflos herum und fleht um ein paar Tage Aufschub. Die Bücher werden vergessen. Dann ist das Wochenende da, niemand denkt daran, sie vor Montag oder Dienstag nachzuprüfen.«
