
»Schließen Sie die Tür hinter sich ab«, sagte L. M., als Barney ins Büro kam. Dann schnitt er knurrend die Telefondrähte mit einer Drahtschere durch. »Sind noch welche da, Sam?«
»Das war der letzte«, sagte Sam mit seiner grauen, farblosen Stimme. Sam war selbst ein grauer, farbloser Mann, was eindeutig eine Schutztarnung war, da er L. M.s ganz persönlicher Privatbuchhalter war und in dem Ruf stand, ein Genie auf dem Gebiet der Finanzierung und Steuerumgehung zu sein. Er drückte einen Akt eng an die Brust und sah L. M. an. »Das ist jetzt nicht mehr nötig«, sagte er.
»Vielleicht, vielleicht«, sagte L. M. und ließ sich schnaufend in den Sessel fallen. »Aber wenn ich nur das Wort Bank ausspreche, solange die Telefone angeschlossen sind, bekomme ich Herzklopfen. Ich habe keine guten Nachrichten für Sie, Barney.« Er biß das Ende einer Zigarre ab. »Wir sind ruiniert.«
»Was meinen Sie?« Barney sah von einem ausdruckslosen Gesicht zum anderen. »Soll das eine Art Witz sein?«
»L. M. meint, daß die Climactic-Studios in Kürze pleite sind«, erklärte Sam.
»Mein Lebenswerk im Eimer«, sagte L. M. mit hohler Stimme.
Sam nickte einmal, so mechanisch wie die Marionette eines Bauchredners, und sagte: »So kann man es nennen. Normalerweise würde es mindestens ein Vierteljahr dauern, bis wir unseren Finanzbericht an die Banken schicken, die, wie du weißt, den überwiegenden Anteil unserer Firma besitzen. Aber aus irgendeinem schleierhaften Grund schicken sie uns diese Woche ihre Rechnungsprüfer.«
»Und …?« Barney hatte plötzlich einen leichten Kopf.
