
»Mit Vergnügen«, sagte Amory, trank schaudernd noch ein paar Schlucke und kippte den Rest unter den Tisch.
Die Sonne war hinter den Wolken verschwunden, und eine eisige Brise wehte vom Meer her. Barney fror und steckte die Hände in die Taschen.
»Ich brauche Ihre Hilfe, Amory«, sagte er. »Stellen Sie eine Liste aller Dinge zusammen, die wir benötigen, um hier den Film zu drehen. Es sieht nicht so aus, als könnten wir von den Einheimischen Sachen erstehen.«
»Ganz meine Meinung.«
»Also werden wir alles mitbringen müssen. Ich möchte auch hier schneiden, deshalb richten Sie in einem der Wohnwagen einen Cutter-Raum ein.«
»Barney, Sie fordern Ihr Glück heraus. Wir können froh sein, wenn wir hier in Ruhe unseren Film zu Ende drehen. Und was ist mit der Synchronisation? Und mit der Musik?«
»Wir werden tun, was wir können. Nehmen Sie einen Komponisten und ein paar Musiker unter Vertrag, vielleicht sogar ein hiesiges Orchester.«
»Mir platzt schon jetzt das Trommelfell.«
»Mister Hendrickson!« Jens Lyn trat ins Freie und zog etwas aus der Brusttasche seiner Buschjacke. »Ich erinnere mich eben — ich sollte Ihnen diese Nachricht geben.«
»Was ist das?«
»Keine Ahnung. Ich nehme an, sie war für Sie persönlich bestimmt. Ihre Sekretärin gab sie mir kurz vor dem Aufbruch.«
Barney nahm den verknitterten Umschlag und riß ihn auf. Er enthielt ein einzelnes gelbes Blatt mit der getippten Nachricht:
L. M. sagt eben am Telefon, daß Film nicht gedreht wird. Nennt keinen Grund. Arbeiten einstellen.
