
»Ich bin unter Strom!« kreischte L. M., als mit einem letzten Aufbäumen der Energie alle Röhren aufflackerten und explodierten. Die Lichter gingen aus.
»Da — sehen Sie da hin!« rief Barney, nachdem er sein Feuerzeug angeschnippt hatte. Die Metallplattform war leer.
»Sie schulden mir zwei Dollar.«
»Weg — sehen Sie nur! Zumindest zwei Sekunden, drei … vier … fünf … sechs …«
Die Zigarre lag plötzlich wieder auf der Plattform. Sie rauchte immer noch, und L. M. riß sie an sich und nahm einen tiefen Zug.
»Also schön, ich glaube Ihnen, es ist eine Zeitmaschine. Aber was hat das mit dem Filmgeschäft zu tun oder gar damit, unser Studio über Wasser zu halten?«
»Das möchte ich Ihnen schon andauernd erklären …«
2
Es waren sechs Männer im Büro, und sie hatten sich im Halbkreis um L. M.s Schreibtisch gruppiert.
»Sperren Sie die Tür zu und unterbrechen Sie die Telefonleitungen«, befahl er.
»Es ist drei Uhr morgens«, protestierte Barney. »Wer sollte uns da bespitzeln?«
»Wenn die Banken davon Wind bekommen, bin ich mein Leben lang und vielleicht noch länger ruiniert. Unterbrechen Sie die Drähte!«
»Lassen Sie mich das machen«, sagte Amory Blestead und holte einen isolierten Schraubenzieher aus seiner Brusttasche. Er war der Leiter der technischen Abteilung. »Endlich ist das Geheimnis gelöst. Im letzten Jahr haben meine Leute diese Telefondrähte mindestens zweimal pro Woche repariert.« Er arbeitete schnell und löste die Verbindungsdrähte der sieben Telefone, der Haussprechanlage, des Hausfernsehsystems und der Vorzimmer-Mithöranlage. L. M. Greenspan beobachtete ihn genau und sprach erst wieder, als alle Drähte frei herunterbaumelten.
