
»Die Wiese da drüben scheint nicht schlecht zu sein«, sagte Barney. Er deutete auf ein verhältnismäßig flaches Feld, das sich bis zum Strand erstreckte. »Tex, du fährst mich hinüber. Dallas bleibt beim Professor.«
Der Jeep knatterte über den Boden, und Möwen flogen kreischend hoch.
»Sieht groß genug aus«, meinte Barney und stieß mit dem Fuß gegen ein Grasbüschel. »Du kannst zurückfahren und dem Professor ausrichten, daß er die Plattform hierherbringen soll.«
Barney setzte sich und holte ein Paket Zigaretten aus der Tasche, aber es war leer. Er knüllte es zusammen und warf es weg, während Tex den Jeep im Kreis wendete und zurück zur Plattform raste. Die Rampen waren immer noch unten, und der Jeep erklomm sie ruckend. Barney sah noch genau, wie der Professor sich ans Vremeatron wandte und Dallas die Rampen einzog.
»He …«, sagte Barney, als plötzlich alles verschwand und nur noch die Jeepspuren im Sand zu sehen waren. Er hatte angenommen, daß Tex zurückkommen würde.
Die Sonne verschwand hinter einer Wolke, und ihn fror. Die Möwen ließen sich wieder am Rand des Wassers nieder, und der einzige Laut war nun das ferne Rauschen der Brandung. Barney warf einen Blick auf das Zigarettenpaket, das einzige vertraute Ding in der Umgebung.
Er hatte nicht auf die Uhr gesehen, aber bestimmt war er nicht länger als eine oder zwei Minuten hier. Dennoch konnte er in dieser kurzen Zeit nachempfinden, was Charley Chang gefühlt hatte, als er plötzlich allein auf Santa Catalina mit den vielen fremden Tieren gewesen war. Er hoffte nur, daß Jens Lyn seinen zweimonatigen Aufenthalt gut überstanden hatte. Wenn er nicht im Laufe der vielen Jahre beim Film sein Gewissen abgeschafft hätte, so hätten die Männer ihm vielleicht leid getan. Aber so hatte er nur mit sich selbst Mitleid. Die Wolke verschwand, und die Sonne schien warm auf ihn herunter, aber er fror immer noch. In diesen wenigen Minuten kam er sich so allein und verlassen wie noch nie im Leben vor.
