Bunce saß am Kopf der Tafel und sprach mit tiefer Stimme, ohne aufzublicken:»Es ist nicht Sein Werk, Mr. Probyn. Er hat keine Zeit für die Gottlosen.»

Sparke sagte unbeteiligt:»Dieser verdammte Fraß ist Schweinefutter. Ich werde einen neuen Koch auftreiben, bei erster Gelegenheit. Dieser Schurke müßte am Strick baumeln, anstatt uns zu vergiften.»

Das Schiff holte stark über, und alle hielten Teller und Gläser fest, bis es sich wieder aufrichtete.

Bunce zog seine Uhr aus der Tasche und sah nach, wie spät es war. Bolitho fragte ruhig:»Der Nebel, Mr. Bunce — wird er kommen?»

Thorndike, der Schiffsarzt, hörte es und lachte schallend.

«Wirklich, Erasmus! Nebel, bei diesem Wind!»

Bunce ignorierte ihn.»Morgen. Wir müssen beidrehen, hier ist's zu tief zum Ankern. «Er schüttelte sein mächtiges Haupt.»Zeit verloren, nicht wieder einzuholen.»

Er hatte genug gesprochen und erhob sich. Als er an Probyns Stuhl vorbeikam, sagte er mit seiner tiefen Stimme:»Dann werden wir Zeit haben und sehen, wer nervös wird.»

Probyn schnippte mit den Fingern nach mehr Wein und rief ärgerlich:»Er wird auf seine alten Tage wunderlich!«Er lachte laut, aber niemand stimmte ein.

Hauptmann d'Esterre musterte Probyn kalt.»Wenigstens scheint er den Herrn auf seiner Seite zu haben. Was haben Sie vorzuweisen?»

In seinem Salon darüber saß Kapitän Pears an der großen Tafel, eine Serviette in sein Halstuch gesteckt. Er hörte den Ausbruch des Gelächters aus der Messe und sagte zu Cairns:»Sie sind fröhlicher auf See, nicht?»

Cairns nickte.»Scheint so, Sir. «Er beobachtete Pears gebeugten Kopf und wartete auf dessen Schlußfolgerungen oder Gedanken.

Dieser sagte:»Allein oder im Verband, der Schoner ist eine Bedrohung für uns. Wenn wir doch wenigstens als Sicherung eine Brigg oder ein Kanonenboot hätten, um uns diese Wölfe vom Hals zu halten. So wie es jetzt ist.«. Er hob die Schultern.



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