
Cairns entgegnete:»Der Vierte Offizier hat mir diese Idee in den Kopf gesetzt, Sir.»
«Das hätte ich mir denken können. «Pears stand auf und trat an eins der Fenster; seine stämmige Figur bildete dabei einen Winkel zum Deck, der der Krängung des Schiffes entsprach.»Verdammtes Pack aus Cornwall! Alles Piraten und Strandräuber! Wußten Sie das nicht?»
Cairns Gesicht blieb unbewegt.»Meines Wissens war Falmouth, Mr. Bolithos Heimatort, die letzte Stadt, die für König Charles gegen Cromwell und das Parlament kämpfte, Sir.»
Pears lächelte grimmig.»Guter Einwand! Aber dieser Plan ist mehr als gefährlich. Wahrscheinlich finden wir die Boote nie wieder, oder sie können den Feind nicht erreichen, geschweige denn ihn kapern.»
Cairns beharrte auf seiner Version.»Der Nebel muß das andere Schiff lange vor uns erreichen. Ich würde vorschlagen, daß wir dann so nahe wie möglich auf schließen, und zwar mit jedem Fe t-zen Tuch, bevor es gänzlich abflaut.»
«Aber wenn der Wind gegen uns dreht?«Pears hob die Hand.»Stopp, Mr. Cairns. Ich sehe die Enttäuschung in Ihrem Gesicht, aber es ist meine Verantwortung. Ich muß alle Möglichkeiten in Betracht ziehen.»
Auf Deck und vor den Kajütstüren ging das Leben seinen gewohnten Gang. Das Rasseln einer Pumpe, das Scharren von Füßen über ihren Köpfen, wenn die Leute der Wache beim Brassen hin und her liefen.
Dann meinte Pears langsam:»Immerhin hat der Plan das Überraschungsmoment für sich. «Er überlegte.»Bitte sagen Sie dem Master, er möchte zu uns in den Kartenraum kommen. «Er lachte leise in sich hinein.»Obwohl er schon dort ist, wie ich ihn kenne.»
Auf dem vom Wind gepeitschten Achterdeck beobachtete Bo-litho mit vom Salzwasser schmerzenden Augen die Leute bei der Arbeit in der Takelage. Bald Zeit zum Reffen, dachte er. Muß dem Captain Bescheid sagen. Vorhin hatte er Pears und Cairns in den Kartenraum gehen sehen, der neben Bunces Kabine lag.
