Einen Augenblick später trat Cairns wieder in den Sprühregen heraus, zu Bolithos Erstaunen ohne Hut, etwas ganz Ungewöhnliches, da er sonst immer peinlich korrekt gekleidet war.

«Weitere Meldungen vom Ausguck?»

«Aye, Sir.»

Bolitho duckte sich, als eine Bö den Gischthagel eines Brechers über das Schiff peitschte, der sie beide durchnäßte. Cairns nahm kaum Notiz davon.

Bolitho berichtete rasch, bevor der nächste Brecher sie erreichte:»Wie vorher. Der Fremde hält sich in Luv von uns, Peilung unverändert.»

«Ich werde dem Kommandanten berichten«, sagte Cairns und fügte dann hinzu:»Nicht nötig, da ist er ja.»

Bolitho wollte zur Leeseite hinüber, wie üblich, wenn der Kommandant an Deck erschien, aber Pears Stimme rief ihn zurück.

«Bleiben Sie, Mr. Bolitho. «Pears kämpfte sich zur Luvreling, den Hut tief in die Augen gezogen.»Sie haben da mit dem Ersten Offizier einen verwegenen Plan ausgebrütet!»

«Sir, ich.»

«Verrückt. «Pears beobachtete das steife Großsegel.»Aber mit einem Körnchen, einem winzigen Körnchen Wert.»

Bolitho starrte ihn an.»Besten Dank, Sir!»

Pears ignorierte ihn und sagte zu Cairns:»Die beiden Kutter müssen genügen. Ich möchte, daß Sie jeden Mann selbst auswählen. Sie wissen, welche Leute wir für diese Aufgabe brauchen.»

Dann blickte er Cairns ins Gesicht und sagte beinahe sanft:»Aber Sie gehen nicht mit!»

Als Cairns protestieren wollte, fügte Pears hinzu:»Ich kann Sie nicht entbehren. Ich könnte morgen umkommen, und wenn auch Sie ausfallen, was sollte dann aus der Trojan werden?»

Bolitho beobachtete beide und kam sich wie ein Eindringling vor, als er die Enttäuschung in Cairns Gesicht sah.

Dann erwiderte dieser:»Aye, Sir, ich werde mich danach richten. «Als er wegging, sagte Pears barsch:»Aber Sie können den hier mitschicken, den wird man nicht vermissen!»



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