Rogers blies einen Tabakkrümel von seiner Lippe. »Das ist interessant.«

Barrister fuhr fort: »Und neben den Augen sind seine akustischen Aufnahmegeräte, seine Ohren sozusagen. Es scheint, daß sie es für angebracht hielten, beide Funktionen in die einzige Kopföffnung zu verlegen. Sie haben einen Richtungsweiser, der jedoch nicht so gut arbeitet wie Gottes Schöpfung in unseren Ohren. Und hier ist noch etwas Interessantes; die Klappe, die den Spalt verschließt, ist gepanzert, um die feinen Instrumente zu schützen. Das aber bedingt, daß er taub ist, wenn er seine Augen schließt. Möglicherweise schläft er dadurch ruhiger.«

»Wenn er uns keine Alpträume vorspielt.«

»Oder sie wirklich hat«, brummte Barrister, »aber das ist nicht meine Abteilung.«

»Aber leider meine. Gut. Und das andere Loch?«

»Sein Mund? Die Kinnlade ist unbeweglich und unzerbrechlich. Seine Speichelauslässe und seine Zähne sind künstlich. Nicht aber seine Zunge. Der Mund selbst ist innen mit Plastik ausgelegt, sehr wahrscheinlich mit Teflon. Meine Leute haben es nicht leicht, das Zeug zu analysieren. Martino dagegen kommt uns sehr entgegen, er läßt uns bereitwillig Proben nehmen.«

Rogers leckte an seinen Lippen, dann sagte er plötzlich: »Ja, aber wie ist all dies in seinem Gehirn verankert? Wie bedient er den ganzen Kram?«

Barrister schüttelte den Kopf. »Ich weiß es nicht. Er benutzt alles so, als sei er damit geboren. Wir nehmen an, daß es eine Verbindung zum bewußten und unbewußten Nervenzentrum gibt.

Wie die aussieht, wissen wir nicht. Und ich bin nicht der Mann, der es wagt, ihn auseinanderzunehmen. Ich habe Angst, daß ich ihn nicht wieder zusammenkriege. Eins jedoch weiß ich: irgendwo in dem Blechgehäuse befindet sich ein normal funktionierendes menschliches Gehirn. Wie die Sowjets das fertiggebracht haben, steht auf einem anderen Blatt. Sie dürfen nicht vergessen, daß sie seit langem in dieser Richtung experimentiert haben.« Er hatte eine zweite Zeichnung auf die erste gelegt und übersah Rogers Verwirrung.



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