
Die Deckenbeleuchtung spiegelte sich in dem polierten Metall. Erst einen Moment später wurde Rogers klar, daß Martino auf Finchleys Frage den Kopf geschüttelt hatte.
»Nein, ich erinnere mich an nichts. Das einzige, was ich noch weiß, ist die Explosion direkt vor meinem Gesicht.« Er schien lachen zu wollen, aber es klang wie ein heiseres Bellen. »Ich glaube, es war in der Tat mein Gesicht. Als ich in ihrem Krankenhaus zu mir kam, befühlte ich zuerst meinen Kopf.« Dabei griff er mit der gesunden Hand nach seinem stählernen Kinn.
»Schön«, nickte Finchley. »Und was geschah dann?«
»In jener Nacht injizierten sie ein Betäubungsmittel in mein Rückgrat. Als ich wieder aufwachte, hatte ich diesen Arm hier.«
Das künstliche Glied schoß hoch, und seine Knöchel klapperten gegen den Metallkopf. Martino seufzte ein wenig, sei es, daß er das Geräusch nicht vertragen konnte, sei es, daß er sich an den ersten, verwirrenden Eindruck erinnerte.
Rogers betrachtete gebannt das Gesicht des Mannes. Die Pupillen seiner Augen sammelten das Licht des ganzen Raumes und ließen es in ihrer Einkerbung hell aufleuchten. Das Mundgitter sah aus wie die Zahnreihe einer häßlichen Grimasse.
Es war gut möglich, daß der Mann dahinter — wenn er nicht Martino war — sich eins ins Fäustchen lachte.
»Lucas«, begann Rogers so vertraulich als möglich.
Martinos Kopf stellte sich augenblicklich auf Rogers ein. »Ja, Herr Rogers?«
Wenn sie ihn trainiert hatten, so hatten sie es gründlich getan.
»Hat man Sie sehr ausgiebig verhört?«
