Der Mann nickte. »Natürlich weiß ich nicht, was Sie ausgiebig in einem solchen Fall nennen. — Nach zwei Monaten konnte ich aufstehen; sprechen konnten sie mit mir schon eine geraume Zeit vorher. Ich möchte sagen, sie haben sich ungefähr zehn Wochen lang mit mir beschäftigt, wobei sie versucht haben, das aus mir herauszubekommen, was sie noch nicht wußten.«

»Zum Beispiel über das K-88-Projekt, nicht wahr?«

»Ich habe das K-88-Projekt nicht erwähnt. Ich glaube, sie wissen noch nichts darüber. Sie stellten nur ganz allgemeine Fragen: zum Beispiel, in welcher Richtung wir unserer Forschungen betrieben, und so weiter.«

»Herr Martino«, griff Finchley ein, und Martinos Schädel drehte sich unheimlich auf seinem Hals, ähnlich dem Geschützturm eines Panzerwagens. »Sie haben sich sehr viel Arbeit mit Ihnen gemacht, offen gesagt, wenn wir Sie zuerst erwischt hätten, nun ja, Sie würden auch noch leben, aber ich glaube, Sie wären nicht gerade begeistert darüber gewesen.«

Der Metallarm fiel auf den Tisch. Niemand sagte ein Wort. Rogers erwartete eine scharfe Antwort.

»Ja, das leuchtet mir ein.«

Rogers war über die ruhige, teilnahmslose Sprache des Mannes überrascht. »Ich glaube auch, daß sie es nicht getan hätten, wenn sie nicht etwas Positives als Gegenleistung erwartet hätten.«

Finchley schaute mit hilflosem Blick auf Rogers. »Ich möchte sagen, Herr Martino, Sie haben es so präzise ausgedrückt, wie es nur eben möglich ist.«

»Herr Finchley, sie haben nichts erfahren. Vielleicht haben sie sich selbst übertrumpft Es ist nämlich ziemlich schwer, einen Mann fertigzumachen, dessen Nervosität man nicht sehen kann.«

Rogers stand mit einem Ruck auf., »Gut, Herr Martino. Wir danken Ihnen. Es tut mir leid, daß wir zu keinem Ergebnis gekommen sind.«

»Mir auch.« Martino nickte.

Rogers beobachtete ihn aufmerksam. »Da ist noch etwas. Sie wissen, daß wir Sie so hart bearbeitet haben, da die Regierung um das K-88-Projekt besorgt ist.«



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