Der Beamte verlor die Geduld. »Verdammte Kiste! Weshalb richteten wir Martino auch ein Laboratorium so dicht an der Grenze ein?«

»Keine Ahnung. Ich bin für Strategie nicht zuständig«, sagte Rogers belustigt.

»Aber warum haben wir nicht unsere eigene Rettungsmannschaft nach der Explosion im Labor hinübergeschickt?«

»Haben wir ja gemacht! Aber die anderen waren schneller da und haben Martina mitgenommen.« Rogers fragte sich, ob das wirklich nur Zufall gewesen war.

»Warum haben wir ihn nicht einfach wieder zurückgeholt?«

»Das geht mich nichts an. Ich bin überzeugt, daß man uns Schwierigkeiten gemacht hätte, einen Schwerverwundeten herauszuholen. Der Mann war Amerikaner und hätte sterben können, das wäre den Sowjets nur willkommen gewesen. Dann hätten sie höchstwahrscheinlich versucht, Kapital daraus zu schlagen.«

»Die Situation ist einfach zum Lachen«, meinte der Mann vom Außenministerium nach einer Weile. »Ein Mann wie Martino befindet sich in den Händen der Sowjets, und wir können nichts dagegen unternehmen. Es ist geradezu absurd.«

»Aber Sie haben eine Menge Arbeit damit, nicht wahr?«

Der Beamte wechselte das Thema. »Ich hörte, daß er durch die Explosion übel zugerichtet worden sei, und würde gern wissen, wie er das alles verkraftet.«

»Es soll ihm besser gehen.«

»Den Arm, den er verloren hat, haben sie bestimmt ersetzt. Auf die Herstellung künstlicher Glieder verstehen sie sich ausgezeichnet. In den vierziger Jahren haben sie bereits Hundeköpfe mit künstlichen Herzen am Leben erhalten.«



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