
Er hatte kaum eine Zigarette angezündet, als über die Lautsprecher bekanntgegeben wurde, daß die Passagiere sich zum Flugzeug begeben möchten. Er wartete jedoch noch einen Augenblick, denn er wußte, daß es immer etwas dauerte, bis alle Passagiere beisammen waren. Durch die Glaswand des Warteraumes sah er die Passagiere sich mit ihrem Handgepäck zu einem der Ausgänge bewegen.
Martino würde irgendwann einmal an die Öffentlichkeit treten müssen. Rogers hielt die erste Gelegenheit für die beste. Daher hatte er Plätze auf diesem normalen Linienflug gebucht Auf diese Art und Weise würden fünfundsechzig Menschen auf einmal Martino gegenüberstehen.
Rogers versuchte sich vorzustellen, was wohl geschehen würde. Er war von den vielen Möglichkeiten nicht sonderlich beeindruckt. Ihn fror, und er fühlte sich niedergeschlagen.
Rogers wartete, bis Finchley den Wagen öffnete. Etwa zehn Meter entfernt standen die fünfundsechzig Passagiere dichtgedrängt um die Bodenstewardeß, die noch einmal ihre Flugscheine kontrollierte.
Martino stieg aus. Rogers hoffte fast, daß er warten würde, bis alle anderen Passagiere den Raum verlassen hatten. Stattdessen schlug er die Wagentür so laut zu, daß sich alle umdrehten und auf die Gestalt sahen, die soeben dem Wagen entstiegen war. Eine Sekunde lang blieb Martino stehen; er hatte den Kragen seines Mantels hochgeschlagen, den Hut tief in sein metallenes Gesicht gezogen und große Handschuhe angezogen. Dann stellte er die Luftreisetasche auf den Boden, zog seine Handschuhe aus, schob den Hut vom Kopf und sah unbeweglich auf die anderen Passagiere.
