Rogers pfiff überrascht durch die Zähne und starrte wie gebannt auf die sich nähernde Gestalt.

Der Kopf war ein schimmerndes, ovales Metallgebilde, der Mund durch eine Öffnung mit hochgezogenen Ecken gekennzeichnet, der eine Arm eine Prothese, während die Augen, seltsam stechend, durch zwei runde Löcher blickten.

Rogers raffte sich auf und trat auf die Gestalt, die inzwischen die Grenze passiert hatte, zu und fragte: »Herr Martino?«

Der Mann mit dem Metallkopf nickte.

»Mein Name ist Rogers«, stellte sich der Beamte jetzt vor und deutete dann auf seinen Begleiter. »Und dies ist Herr Haller vom Außenministerium.«

»Wie geht es Ihnen, Herr Haller?« fragte Martino höflich.

Ehe dieser antworten konnte, öffnete Rogers die Wagentür und schob Martino in den Wagen. Dann stieg er mit dem Mann vom Außenministerium ebenfalls ein und zog die Tür hinter sich zu.

Der Fahrer startete und schlug die Richtung nach Rogers Büro ein, gefolgt von den Jeeps der Militärpolizei.

Martino saß unbeweglich in dem weichen Polstersitz. »Ein wunderbares Gefühl, wieder daheim zu sein.« Seine Stimme klang etwas gepreßt.

»Das kann ich mir vorstellen«, nickte Haller, während Rogers sich in Schweigen hüllte.

Eine Weile später hielt der Wagen, vor einem großen Gebäude. Rogers und Haller stiegen mit Martino aus.

»Ich denke, daß für mein Ministerium die Angelegenheit mit der Rückkehr Herrn Martinos beendet ist«, bemerkte Haller. »Nachdem ich meinen Bericht geschrieben habe, gehe ich sofort zu Bett. Gute Nacht, Rogers. Es macht Spaß, mit Ihnen zu arbeiten.«

Sie gaben sich kurz die Hand, dann geleitete Rogers Martino durch einen Seiteneingang in das Gebäude.

»Er hat sich meiner schnell entledigt, nicht wahr?« meinte Martino, während er Rogers nach einer Treppe folgte, die in den Keller führte.

»Hier herein, bitte, Herr Martino.«



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