Rogers grinste, es war ein bitteres Grinsen. Nachdem er sich abgetrocknet hatte, zog er sich wieder an, ging zurück ins Badezimmer, steckte seine Zahnbürste ein, dachte einen Augenblick lang nach und griff dann fest entschlossen nach dem Röhrchen mit Bullrichsalz.


* * *

Es war noch sehr früh am Morgen. Rogers saß Willis, dem Psychologen, gegenüber.

»Wenn sie Martino ohnehin zurückschicken wollten«, fragte Rogers, »warum haben sie sich dann soviel Arbeit mit ihm gemacht? Ich glaube nicht, daß er den ganzen Eisenladen nötig hatte, nur um am Leben zu bleiben. Warum haben sie alles darangesetzt ein Ausstellungsstück aus ihm zu machen?«

Willis rieb über die Stoppeln in seinem Gesicht. »Angenommen, er ist Martino, dann hatten sie bestimmt nicht vor, ihn jemals laufen zu lassen, sonst wären sie mit der herkömmlichen Art von Chirurgie ausgekommen. Stattdessen haben sie sich alle Mühe gegeben, aus ihm ein normal funktionierendes menschliches Wesen zu machen.«

»Ich glaube, daß es folgendermaßen war: sie wußten, daß er für sie nützlich sein könnte. Da sie eine Menge von ihm erwarteten, haben sie ihn psychisch soweit wieder hergerichtet, daß er fähig war, es ihnen mitzuteilen. Möglicherweise haben sie sich überhaupt keine Gedanken gemacht, wie er für uns aussehen würde. Vielleicht haben sie ihn sogar über das absolut Notwendige hinaus repariert — sagen wir, um ihn selbst zu beeindrucken. Wie dem auch sei, es ist möglich, daß sie auf seine Dankbarkeit gehofft haben. Wir dürfen auch nicht außer acht lassen, daß sie vielleicht seine berufliche Neugier wecken wollten, zumal da er Physiker ist. Wissenschaftliche Errungenschaften sind eine ausgezeichnete Brücke zwischen Wissenschaftlern von hier und dem System da drüben. Wenn das eine ihrer Überlegungen gewesen ist, kann ich nur sagen: eine verdammt gute Psychologie.«



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