„Aber nein, Arsen Georgijewitsch! Natürlich nicht.“

* * *

In der Nacht vor dem Start schlief ich wider Erwarten gut.

Punkt sieben Uhr holte mich Paitschadse mit dem Wagen ab. Ich nahm meinen kleinen Koffer, der mich auf allen meinen Reisen begleitet hatte, und bestieg den Wagen mit einem Gefühl der Erleichterung. Endlich hatte das Warten ein Ende. Nun gab es kein Zurück mehr! Der Wagen ließ das Dynamo-Stadion hinter sich und jagte die Leningrader Chaussee entlang. Unser Raumschiff sollte seine Reise vom Ufer der Kljasma aus antreten. Von dort war Kamow bereits zu seinen ersten beiden Flügen gestartet.

Als wir ankamen, war es neun Uhr morgens.

Der von einer hohen Mauer umgebene Raketenflugplatz stellte ein riesiges Feld von fünfzehn Kilometer Durchmesser dar. In der Mitte des Flugfeldes erwartete uns das startbereite Schiff. Es ruhte dreißig Meter über dem Erdboden auf dem stählernen Gerüst des Startturms. In einem großen einstöckigen Gebäude, das wir im Scherz „Weltraumbahnhof“ nannten — es beherbergte Werkstätten und Laboratorien zur Instandhaltung des Schiffes —, trafen wir Kamow, Belopolski und die Mitglieder der Regierungskommission.

Paitschadse und ich waren die letzten. Kamow unterhielt sich mit dem Vorsitzenden der Kommission, dem Akademiemitglied Woloschin. Belopolski setzte sich gleich, nachdem er uns begrüßt hatte, in den Wagen und fuhr zum Schiff. „Es ist Zeit!“ sagte er.

Woloschin umarmte ihn. Er war sichtlich erregt. „Wir wünschen Ihnen von ganzem Herzen Erfolg!“ sagte er.

„Nun werden wir es kaum erwarten können, bis Sie zurückkehren.“

Er umarmte auch Paitschadse und mich, und dann verabschiedeten wir uns von den anderen Kommissionsmitgliedern. Alle waren sehr aufgeregt, nur Kamow schien die Ruhe selbst.

Ein letzter Händedruck, letzte gute Wünsche, und der Wagen fuhr an. Acht Minuten später waren wir am Schiff.



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