Also ist sogar für den Fall Vorsorge getroffen, daß jemand zerstreut sein sollte.

Bei übermäßiger Erhitzung der Außenwand schaltet sich die Scheibe, die das Schiff dreht, selbsttätig ein und bleibt nach einer Drehung um hundertachtzig Grad stehen. Sollte der Wachhabende einmal vergessen, die Sauerstoffspeisung abzustellen, so schließt sich der Hahn von selbst, sobald die Konzentration der Luft ihre Norm erreicht hat.

Und so ist es mit allem. Unser vortreffliches Schiff ist vollkommen automatisiert. Alles geschieht mit Hilfe empfindlicher und „denkender“ Geräte, die durch elektrischen Strom gespeist werden. Mit diesem versorgen uns transportable, aber leistungsfähige Akkumulatoren, die eigens für Kamow angefertigt worden sind. Die Ladung dieser Akkumulatoren deckt den inneren Bedarf des Schiffes für die gesamte Flugdauer. Außerdem haben wir noch eine mit lichtelektrischen Zellen ausgerüstete Ladestation, die die Sonnenstrahlen unmittelbar in elektrischen Strom umsetzt.

Dieses Sonnenkraftwerk ist sozusagen unsere Notstromversorgungsanlage.

Alles, was an Bord vorhanden ist, bis auf die Motoren, kann ausgewechselt werden; für einige besonders wichtige Geräte und Apparate haben wir sogar zwei- und dreifachen Ersatz.

Wenn ich an die gewaltige Last denke, die unser Schiff trägt, dann erfüllt mich höchste Bewunderung für die Leistungen der modernen Atomtechnik. Unsere Motoren sind im Vergleich zum ganzen Raumschiff sehr klein, und doch sind sie so stark, daß sie ihm eine unvorstellbare Geschwindigkeit vermitteln können. Kamow allerdings hält diese Geschwindigkeit für unzureichend. Als sich einmal zwischen uns ein Gespräch über die Weltraumfahrten der Zukunft entspann und er wiederum klagte, wir flögen zu langsam, fragte ich ihn, warum er die Motoren beim Start von der Erde nicht habe länger laufen lassen. Dann hätten wir doch eine größere Geschwindigkeit erreicht.



22 из 131