
„Und nun wollen Sie sich schon wieder auf den Weg machen?“ fragte er lächelnd. „Sie sind also fest entschlossen, mitzufahren? Haben Sie es auch gut überlegt? Sie wissen doch noch gar nicht, wohin die Reise geht.“
„Stimmt schon“, gab ich zu, „das Ziel der Expedition ist mir nicht bekannt, aber allein Ihr Name sagt mir, daß ich es nicht auf der Erde zu suchen habe. Wenn es Ihnen nur recht ist, daß ich mitfahre — mein Entschluß steht fest,“
„Und wie ist Ihre Gesundheit? Man wird Sie einer strengen Untersuchung unterziehen.“
„Davor habe ich keine Angst. Ich wurde erst im vorigen Jahr, als es nach dem Südpol ging, von einer Ärztekommission untersucht; man fand absolut nichts an mir auszusetzen. Ich bin kerngesund.“
„Wenn ich Sie mir so ansehe“, sagte er, „glaube ich das gern. Schön! Wir werden also wieder vier Mann sein. Unserer Expedition sollten ursprünglich nur Wissenschaftler angehören. Außer mir noch drei. Die Teilnehmer sind schon seit langem ausgewählt und haben sich in einem einjährigen Kursus vorbereitet. Vor einem Monat ereignete sich aber ein Unglück, durch das wir einen Expeditionsteilnehmer verloren …“ Er schwieg und sah mich prüfend an.
„Unser Freund“, fuhr Kamow fort, „kam bei einem Autounfall ums Leben. Wir können ihn jetzt nicht mehr durch einen anderen Wissenschaftler ersetzen. Die Forschungsarbeit während einer Weltraumfahrt erfordert eine lange Vorbereitung.“
„Und da beschloß man, ihn durch einen Journalisten zu ersetzen?“
„Nun, ganz so ist es nicht“, meinte Kamow. „Es war meine Idee, jemand zu suchen, der Journalist, Fotograf und Kameramann in einem ist. Vor allem ging es uns darum, jemand an Bord zu haben, der astronomische Aufnahmen macht. Unser verunglückter Freund hatte einen solchen Lehrgang hinter sich; wir können nun zwar ohne die Mithilfe eines Astronomen auskommen, aber nicht ohne einen Fotografen und Kameramann. Aus diesem Grunde haben wir Sie um Ihre Teilnahme ersucht.“
