
«Du bist ein Pfuscher und ein mißratenes Subjekt. Was für Bilder hast du denn gemalt? Verrückte Aquarelle und Plakate, die die reinen bösen Träume sind. Du hast noch nie ein Bild ausgestellt — nicht ein einziges Mal hier in San Franzisko.«
«Oh, du vergißt ganz, daß ein Bild von mir sogar in den Festräumen dieses Klubs hängt.«
«Eine ganz plumpe Zeichnung. Und Musik? Deine liebe närrische Mutter hat dir Hunderte von Stunden geben lassen. Du bist nur ein Pfuscher und ein Taugenichts geworden. Du hast nie auch nur einen Fünfdollarschein durch Begleiten in einem Konzert verdienen können. Deine Lieder? Mist, der nie gedruckt worden ist und den nur das verdrehte Künstlergesindel singt und spielt.«
«Ich habe auch ein Buch veröffentlicht… die Sonette, du weißt doch«, unterbrach ihn Kid sehr bescheiden.
«Und was hast du dafür bezahlen müssen?«
«Nur ein paar hundert.«
«Und welche Taten hast du sonst vollbracht?«
«Man hat ein Stück von mir auf der Freilichtbühne aufgeführt.«
«Und was hast du damit verdient?«
«Ruhm.«
«Und du hast früher schon mal geschwommen und versucht, auf einem Pferderücken zu sitzen?«John Bellew stellte sein Glas mit ungewohnter Heftigkeit auf den Tisch.»Was bist du denn für ein Kerl? Du hast eine ausgezeichnete Erziehung genossen, aber selbst auf der Universität hast du nicht Fußball gespielt! Du hast nicht rudern gelernt… du hast nicht…«
«Ich habe boxen und auch fechten gelernt, doch immerhin etwas.«
«Wann hast du das letztemal geboxt?«
«Seit damals nicht… aber man hat mir immer gesagt, daß ich Zeit und Abstand gut zu schätzen verstände… nur fand man, daß… ich…«
«Nur weiter.«
«Nur, daß ich ein bißchen… launisch war…«
