Vic wischte sich das Gesicht ab.»Ich mag kein Erdbeereis.«

«Eben«, trällerte Mignon.

«Ich bin meinen zwei Nichten ja so dankbar. «Bunny beugte sich zu Chris vor.»Sie haben mich von jeglichem Kinderwunsch geheilt.«

«Mich haben sie auch geheilt«, meinte R. J. lakonisch.

Alle lachten. Bei Mignon dauerte es eine Sekunde, aber dann lachte sie mit.

Bunny warf einen Blick auf ihre goldene Rolex mit dem Jubilee-Armband. Bunny hatte ein Faible für teure Spielsachen.»Ich muß meinen Wagen abholen. «Sie sah Vic an.»Herzchen, fährst du mich zur Firma? Deine Mom hat alle Hände voll zu tun.«

«Klar, Tante Bunny. Chris, komm mit. Du kriegst Aussichten und Ansichten zu sehen. Jinx?«

«Klar, außer«, sie sah R. J. an,»Sie brauchen mich hier, um aufräumen zu helfen. «Sie hielt kurz inne.»Wo ist Piper?«

«Im Tabakschuppen«, antwortete R. J.»Ein Murmeltier oder ein Fuchs oder ein Stinktier, ich weiß es nicht genau, hat da einen Bau unter der Rückwand, und sie liegt auf der Lauer. Ich brauch dich nicht zum Aufräumen, aber danke für das Angebot, das meine reizenden pflichtbewußten Töchter unterlassen haben.«

«Mom, ich hätte dich gefragt«, protestierte Mignon.

«Ach ja?«Vic kniff Mignon.

«Ich hab dich nichts sagen gehört.«

«Wie konnte ich? Du hast geredet. Oh, wie ist das schön, nach Haus kommen und meine Schwester sehn.«

«Du bist gemein. «Mignon rümpfte die Nase, genoß aber sichtlich die Aufmerksamkeit.

Mit fünfzehn hatte sie noch ein bißchen Babyspeck auf den Rippen, aber den älteren Familienangehörigen war klar, daß Mignon sich zu einer hübschen Frau mausern würde, vielleicht nicht so schön wie ihre Mutter und ihre Schwester, aber durchaus attraktiv. Sie war ungeduldig, weil sie es noch nicht sehen konnte. Sie hatte das Gefühl, ewig zu brauchen, um erwachsen zu werden.



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