Bei der Beseitigung der Ranken würde es sich zwar um eine heikle, zeitraubende Arbeit handeln, aber immerhin reagierte die Oberflächenbeschaffenheit auf die Hitze. Und wenn die Rankenfüßer erst einmal entfernt waren, müßte sich der Patient wieder soweit erholt haben, daß er Conway bei der Behandlung behilflich sein könnte. Zudem hatte die Pathologie bereits verschiedene Verfahrenstechniken vorgeschlagen, mit denen man seine lahmgelegten Lebensprozesse wieder in Gang bringen könnte.

Conway benötigte für sein Vorhaben wenigstens fünfzig Schneidbrenner, die mit Lufthochdruckschläuchen ausgestattet waren, um gleichzeitig die Asche wegzublasen. Er wollte mit dem Abfackeln der Substanz an Kopf, Hals, Brust und im Bereich der Flügelmuskulatur beginnen, um den Patienten zunächst vor dem Zugriff der Rankenfüßer an Gehirn, Lunge und Herz zu befreien. Falls sich das Herz in einem kritischen Zustand befinden sollte, wäre es zudem notwendig, im Rahmen einer Notoperation einen Bypass zu legen — Murchison hatte zu diesem Zweck bereits den Verlauf der Arterien und Venen in diesem Bereich genau aufgezeichnet. Und für den Fall, daß der Patient sich wehren oder mit den Flügeln um sich schlagen sollte, würden sie schwere Schutzanzüge benötigen.

Aber nein — in erster Linie brauchte Prilicla, der die emotionale Ausstrahlung während der Operation überwachen sollte, größtmöglichen Schutz. Die anderen müßten eben ausweichen, bis der Patient mit Pressorstrahlen bewegungsunfähig gemacht worden war — denn würde eine Notoperation erforderlich werden, wären schwere Anzüge sowieso nur hinderlich. Des weiteren mußte man den Kommunikator in eine Seitenkammer bringen, damit er nicht beschädigt werden konnte; denn eventuell würde man die angrenzenden Ebenen alarmieren müssen, wo verschiedene Spezialistenstäbe auf Abruf bereitzustehen hatten.



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