
Während er die notwendigen Anweisungen gab, ging Conway geschäftig auf und ab, ohne dabei allerdings in Hektik zu verfallen, und seine Stimme klang ruhig und zuversichtlich. Trotzdem hatte er dabei die ganze Zeit das vage, aber dennoch nachhaltige Gefühl, daß er ständig nur die falschen Dinge sagte, tat und — vor allem — dachte.
O'Mara billigte die vorgesehene Behandlungsmethode zwar nicht, mischte sich aber auch nicht ein. Er stellte Conway lediglich die Frage, ob er den Patienten zu heilen oder zu grillen beabsichtige, und fügte hinzu, daß noch immer kein Bericht von der Torrance eingetroffen sei.
Schließlich waren sie soweit. Die Wartungstechniker wurden mit Schneidbrennern und zischenden Luftschläuchen, die vom Patienten weggerichtet waren, rings um den Kopf, den Hals und die Vorderkanten der Flügel des Riesenvogels postiert. Hinter ihnen standen die medizinischen Fachkräfte und Spezialtechniker in Warteposition, ausgerüstet mit Wiederbelebungsgeräten und — mitteln, einer universell einsetzbaren Herz-Lungen-Maschine und den glänzenden, sterilen Instrumenten ihrer ärztlichen Zunft. Für den Fall, daß der Patient allzu plötzlich wieder zum Leben erwachen sollte und sie in Deckung gehen mußten, waren die Türen zu den Seitenkammern geöffnet und festgeklemmt worden.
Eigentlich gab es keinen logischen Grund mehr, noch länger zu warten, und Conway gab das Startsignal. Nur wenige Sekunden später ertönte der Kommunikator, und Murchison, die ziemlich zerzaust und mürrisch aussah, erschien auf dem Bildschirm.
„Es hat hier einen leichten Unfall gegeben, eine Explosion“, berichtete sie. „Unser Typ zwei ist durch das Labor geflogen, hat ein paar Testgeräte beschädigt und mich fast zu Tode…“
„Aber er war doch tot“, unterbrach Conway sie mürrisch. „Die waren doch beide tot… hat Prilicla jedenfalls gesagt!“
