Er ging zielstrebig durch die stille, missmutige Menge zum Tisch, an dem Amanda und Fuchs saßen.

»Ich weiß, dass ich nicht zu eurer Party eingeladen bin«, sagte er mit ruhiger und fester Stimme. »Ich hoffe, ihr verzeiht mir mein unangemeldetes Erscheinen. Ich werde auch nicht lang bleiben.«

»Was wollen Sie?«, fragte Fuchs mit finsterem Blick, ohne sich von seinem Stuhl neben seiner Braut zu erheben. Er war dunkelhaarig und ein Bär von einem Mann — mit einer Tonnenbrust und kurzen, muskelbepackten Armen und Beinen. Der Knopf im linken Ohr war ein Diamant, den er in seiner Studentenzeit in der Schweiz gekauft hatte.

»Ich will Ihre Frau«, sagte Humphries mit einem sehnsüchtigen Lächeln, »aber sie hat Ihnen den Vorzug gegeben.«

Nun erhob Fuchs sich doch langsam vom Stuhl und ballte die großen Hände mit den dicken Fingern zu Fäusten. Alle Anwesenden im Pub richteten den Blick auf ihn und hielten den Atem an.

Amanda schaute von Fuchs zu Humphries und wieder zurück. Sie schien der Panik nahe. Sie war eine außergewöhnlich schöne Frau mit großen Augen in einem unschuldigen Gesicht und mit einer Figur, bei der Männer ins Schwärmen gerieten und Frauen mit unverhohlenem Neid sie anstarrten. Sogar in einem schlichten weißen Springeranzug sah sie bezaubernd aus.

»Lars«, flüsterte Amanda. »Bitte.«

Humphries hob beide Hände, sodass die Handflächen nach vorn wiesen. »Vielleicht habe ich mich etwas unglücklich ausgedrückt. Ich bin nicht gekommen, um Streit zu suchen.«

»Wieso sind Sie dann gekommen?«, fragte Fuchs mit einem leisen Knurren.

»Um euch ein Hochzeitsgeschenk zu überreichen«, sagte Humphries mit einem Lächeln. »Als Friedensangebot … sozusagen.«

»Ein Geschenk?«, fragte Amanda.

»Falls ihr es von mir annehmt«, sagte Humphries.

»Was ist es überhaupt?«, fragte Fuchs.

»Die Starpower 1

Amanda riss die himmelblauen Augen so weit auf, dass sie schier aus den Höhlen quollen. »Das Schiff?«



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