»Bitte verzeih mir«, sagte sie. »Ich benehme mich wirklich unmöglich. Du machst das wunderbar. Und ich bin bloß eifersüchtig, mehr nicht.« Meine Schulter war nass von ihren Tränen.

»Ich verstehe schon«, sagte ich und hielt sie fest. »Ist schon gut.«

Ich wartete, dass mein Körper sich wieder entspannte, aber das geschah nicht. Ich war misstrauisch und auf der Hut. Ich hatte ein ungutes Gefühl wegen ihr, und es ging nicht weg.

Sie kam aus der Dusche ins Schlafzimmer und rubbelte sich das kurze Haar trocken. Ich saß auf dem Bett und versuchte, den Rest des Footballspiels zu sehen. Mir fiel auf, dass sie sonst nie am Abend duschte. Julia duschte immer morgens vor der Arbeit. Jetzt wurde mir bewusst, dass sie in letzter Zeit, wenn sie nach Hause kam, häufig gleich unter die Dusche ging, bevor sie die Kinder begrüßte.

Mein Körper war noch immer angespannt. Ich schaltete den Fernseher aus. Ich sagte: »Wie war die Präsentation?«

»Die was?«

»Die Präsentation. Ihr wolltet sie doch heute zeigen?«

»Ach so«, sagte sie. »Ja, ja, stimmt. Ist gut gelaufen, als die Leitung dann endlich stand. Die Investoren in Deutschland konnten sich nicht alles ansehen, wegen der Zeitverschiebung, aber - he, willst du es sehen?«

»Was meinst du?«

»Ich hab eine Kopie dabei. Willst du dir das Demoband ansehen?«

Ich war überrascht. Ich zuckte die Achseln. »Okay, von mir aus.«

»Mich interessiert wirklich, was du davon hältst, Jack.« Ich hörte einen gönnerhaften Tonfall heraus. Meine Frau bezog mich in ihre Arbeit ein. Gab mir das Gefühl, zu ihrem Leben dazuzugehören. Ich sah zu, wie sie ihre Aktentasche öffnete und eine DVD herausnahm. Sie legte sie in den Player ein und setzte sich dann zu mir aufs Bett.

»Was habt ihr denn präsentiert?«, fragte ich.



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