Nachdem der Sekt eingeschenkt war, lehnte Andrew sich zurück. Er genoß die Privilegien der ersten Klasse, selbst wenn sie ihm heute weniger wichtig erschienen als sonst. Natürlich verdankten sie diese Annehmlichkeiten im wesentlichen dem Geld seiner Frau. Auch wenn sein eigenes Einkommen als vielbeschäftigter Internist mehr als ausreichend war, bezweifelte er doch, daß sie sich damit den Luxus eines Fluges erster Klasse zwischen London und New York hätten leisten können, ganz gewiß aber nicht den Privatjet, mit dem seine Frau und zuweilen auch er in Nordamerika herumreisten.

Richtiger wäre es, ermahnte er sich, zu sagen: Bis jetzt herumgereist waren. Wie es weitergehen würde, war völlig ungewiß.

Allerdings hatte es in bezug auf Geld in ihrer Ehe nie irgendwelche Probleme gegeben. Von Anfang an hatte seine Frau Wert darauf gelegt, daß alles, was sie besaßen, ihnen beiden gehörte. Sie hatten stets ein gemeinsames Bankkonto gehabt, und obgleich Andrew inzwischen viel weniger dazu beisteuerte als sie, war keiner je auf die Idee gekommen, es gegeneinander aufzurechnen. Er ließ seine Gedanken schweifen, während die 747 leise brummend über den Atlantik nach Westen flog.

»Andrew«, sagte seine Frau. »Du bist mir eine große Hilfe und immer für mich da. Du bist so stark!«

»Komisch«, erwiderte er. »Eigentlich hatte ich dich immer für stark gehalten.«

»Es gibt sehr unterschiedliche Arten von Stärke. Ich bin auf deine angewiesen.«

Im Flugzeug machte sich die übliche Geschäftigkeit bemerkbar, die dem Servieren des Essens vorausgeht. Die Tischchen wurden heruntergeklappt und mit weißen Leinentüchern und Silberbesteck gedeckt.



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