
Lillian zeigte auf die Uhr. »Ladenschluß.«
»So, Mädels, ihr geht jetzt und behaltet die Becher.« Millard schob sie zur Tür heraus und schloß ab, als Julia gerade den hinteren Fuß aufs Pflaster setzte.
Sie stiegen wieder ins Auto. »Himmel, Schwesterherz, glaubst du, von jetzt an sind sie alle so?«
Louise schnappte sich einen Schokoladendoughnut. »Sie werden es irgendwann vergessen.«
»Vielleicht gehen wir lieber nicht mehr zusammen wohin.«
»Ich finde trotzdem, daß es so schlimm gar nicht war. Wenn bloß der gräßliche Popeye Huffstetler nicht gewesen wäre.«
»Hm, auch wenn er das Bild nicht in die Zeitung gesetzt hätte, es hätte sich wohl herumgesprochen.« Juts seufzte.
»In derTrumpet war nur eine schmale Spalte. Wir gehen von jetzt an in Pennsylvania einkaufen.«
»Sie wollen nicht zugeben, daß derClarion sich den Knüller geschnappt hat.« Der glasierte Doughnut zerging ihr auf der Zunge. »Wheezer, wir können die Becher nicht behalten.«
Louise betrachtete die schweren weißen Becher mit dem schmalen dunkelgrünen Streifen am oberen Rand.
»Ist dein Doughnut schlecht?« Sie merkte, daß Juts sich nicht gut fühlte.
»Nein. Die besten Doughnuts in Maryland. Es ist bloß, ich wünschte, Chessy würde nicht so hart arbeiten, und jetzt muß er auch noch abends ran. Bloß weil.. .du weißt schon.«
»Ja. Du hättest dich nicht über mein Alter lustig machen sollen, und du hast mir meinen Hut geklaut.«
Juts trällerte: »Wenn du ihn wiederhaben willst, steig aufs Dach, und ich stoß die Leiter weg. Mal sehen, wie lange du da oben hockst.«
Louise wollte schon wieder wütend werden, fing sich aber gleich. Sie fing außerdem einen Blick ihres Mannes im Rückspiegel auf. Mit finsterer Miene kam er direkt auf sie zu, Chessy im Schlepptau. »Oh-ha.« Sie reichte ihrer Schwester ihren halbvollen Becher und ließ den Motor an, doch Pearlie, ein drahtiger, flinker Bursche, packte den Türgriff, bevor sie losfahren konnte.
