Sekundenlang funkelte Spradley den Yill wütend an, doch dann erinnerte er sich an seine Mission. Er lächelte und ließ dem Yill mit einer verbindlichen Geste den Vortritt.

Der Yill murmelte etwas in seiner Sprache, schaute sich um und ging dann durch die Tür. Die Besucher von der Erde folgten.

„Ich möchte wissen, was der Bursche gesagt hat.“ Magnan holte den Botschafter ein. „Es war schimpflich, wie dieser Kerl Sie eben beiseite gestoßen hat, Exzellenz!“

Draußen auf dem Bürgersteig warteten einige Yill. Als Spradley auf den blitzenden Straßenkreuzer zugehen wollte, der an der Ecke stand, traten sie ihm in den Weg. Der Botschafter richtete sich hoch auf, öffnete den Mund und — schloß ihn mit Überwindung.

„Unerhört!“ Magnan folgte Spradley auf den Fersen, als der Botschafter wieder zu seinem Stab zurückging. Jetzt sah sich der Botschaftssekretär unsicher um. „Es sieht so aus, als wüßten die Leute nicht, mit welcher Höflichkeit man einem Botschafter zu begegnen hat.“

„Die könnten sich nicht mal einem chinesischen Kuli gegenüber benehmen.“ Spradley war wütend.

Die Yill drängten sich an die Terraner heran und schnatterten unverständliches Zeug.

„Wo ist unser verflixter Dolmetscher hin?“ schrie der Botschafter. „Es sieht ganz so aus, als ob die Kerle einen offenen Aufstand…“

„Ein Jammer, daß wir uns auf einen Dolmetscher der Yill verlassen müssen!“

„Hätte ich gewußt, daß uns ein derart unfreundlicher Empfang zuteil würde“, sagte der Botschafter steif, „so hätte ich mir die Sprache selbstverständlich angeeignet. Während der Reise stand ja genügend Zeit dafür zur Verfügung.“

„Ich wollte Sie nicht kritisieren, Herr Botschafter“, beeilte sich Magnan zu versichern. „Lieber Himmel, wer hätte denn gedacht.“

Retief trat neben den Botschafter.

„Herr Botschafter“, sagte er, „ich.“



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