
Retief bückte sich zu dem winzigen verstaubten Fenster hinunter, um hinauszublicken. Er sah eine breite Straße, rechts und links standen niedrige Gebäude.
Der Wagen fuhr durch ein massives Tor, eine Auffahrt hinauf und hielt dann an. Jetzt wurde die Ladeklappe geöffnet, und Retief sah eine nackte graue Fassade, deren Eintönigkeit kleine Fenster unterbrachen, die in unregelmäßigen Abständen in die Wände eingelassen waren.
Ein scharlachroter Wagen hielt vor dem Laster, und das Empfangskomitee der Yill stieg aus. Durch die breiten Fenster konnte Retief die bequeme Polsterung des Wagens sehen, und auf der eingebauten Bar standen halbgefüllte Gläser.
P’Toi, der Yill-Dolmetscher, kam heran und wies auf eine kleine Tür in der grauen Hauswand. Magnan stürzte darauf zu und hielt sie dem Botschafter auf. Als Spradley vor der Tür stand, vertrat ihm ein Yill den Weg und blieb dann abwartend stehen.
Spradley richtete sich auf, funkelte den Yill an, verzog seine Lippen zu einem süßsauren Lächeln und trat zur Seite. Die Yill sahen einander an und gingen dann in das Haus hinein.
Retief folgte als letzter, und so konnte er einen schwarzgekleideten Diener beobachten, der einen Papierkorb in der Hand hielt. Jetzt trat der Diener zu einer großen Kiste, nahm deren Deckel ab und leerte den Papierkorb hinein. Überrascht verglich Retief die Aufschrift der Kiste mit den Schriftzeichen des Lasters, in dem er und die anderen Besucher der Erde gekommen waren. Er konnte zwar noch immer nicht entziffern, was die Zeichen bedeuteten, aber soviel erkannte er: Die Aufschriften auf Laster und Abfallkiste waren identisch.
Das Schrillen der Pfeifen und Jammern der Flöten hatte sich innerhalb einer Stunde zu einem ohrenbetäubenden Lärm gesteigert.
Retief verließ seine Kabine und schritt die Treppe hinunter zum Festsaal. Vor der geöffneten Tür zündete er sich eine schlanke Zigarre an und beobachtete aus schmalen Augenschlitzen, wie unterwürfig dreinblickende Diener in Schwarz mit hochbeladenen Tabletts über die Korridore flitzten.
