Drin im Festsaal deckten andere Bedienstete vier Tische, die, rechtwinklig zueinander aufgestellt, ein großes Quadrat bildeten, dessen Mitte frei blieb. Den Tisch, der parallel zum Eingang stand, deckten die Diener mit Brokattüchern, die beiden Tische rechts und links davon mit schweren weißen Decken, und auf den Tisch, der dem am Eingang gegenüberstand, stellten sie Blechnäpfe, ohne die rohe Platte mit Tischtüchern zu bedecken.

Ein Yill in prächtigem Gewand trat zur Tür und machte einem Diener Platz, ehe er selbst in den Festsaal trat.

Als er terranische Laute hörte, drehte sich Retief um. Der Botschafter kam heran, zwei Diplomaten folgten ihm auf den Fersen. Spradley schenkte Retief einen flüchtigen Blick, rückte seine Halskrause zurecht und blickte in den Festsaal.

„Offensichtlich will man uns wieder warten lassen“, brummte er ärgerlich. „Nach meinen Informationen sind die Yill entschlossen, keinen Fingerbreit von ihren Forderungen abzuweichen. In Anbetracht dessen wundert mich…“

„Herr Botschafter“, fragte Retief, „haben Sie schon bemerkt…?“

„Jedoch“, sagte Botschafter Spradley und betrachtete Retief, ohne ihn zu sehen, „muß ein hartgesottener Diplomat auch mal einen Nasenstüber einstecken können. Schließlich kommt es darauf an, wer zuletzt… Ah, da sind Sie, Magnan!“ Er wandte sich um und redete auf den Sekretär ein.

Irgendwo dröhnte ein Gong. Augenblicklich füllte sich der Korridor mit schnatternden Yill, die an den Besuchern vorbei in den Festsaal drängten. P’Toi, der Yill-Dolmetscher, trat heran und hob eine Hand.

„Warrrten hierrr!“ schnarrte er.

Immer noch drängten sich Yill in den Festsaal und nahmen ihre Plätze ein. Zwei Wächter mit Helmen auf den breiten Schädeln winkten die Terraner energisch zur Seite. Ein Hüne von einem Yill mit grauen Wangen watschelte zu der Tür. Ketten aus Perlen, Edelsteinen und wertvollen Metallen klirrten leise, als er in den Saal trat. Ihm folgten zahlreiche Wächter.



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