
Bei Tageslicht wäre diese Aufgabe einfacher gewesen, aber jetzt hatte es zu regnen begonnen, so daß die Sicht gelegentlich durch Tropfen verschlechtert wurde. Die Beobachter hatten noch nicht entschieden, ob es nachts besser war, den Tälern zu folgen und unter Wasser zu bleiben, oder sich entlang der Hügel zu bewegen, um gelegentlich sehen zu können; aber in diesem Fall spielten dergleichen Überlegungen keine Rolle. Das Lebewesen hatte sich nicht um diese Frage gekümmert, sondern war geradeaus weitermarschiert. Die Spur führte etwa zehn Meilen weiter und endete in einer Lichtung vor einer Felswand, in der mehrere Höhlen zu erkennen waren.
Einzelheiten waren nicht genau auszumachen, denn es regnete nicht nur, sondern die Dunkelheit war selbst für die Fotozellen des Roboters undurchdringlich. Diese Tatsache schien wieder eine Diskussion hervorzurufen, denn erst drei oder vier Minuten später schaltete die Maschine ihre Scheinwerfer ein und richtete sie kurz auf die Felswand.
Eingeborene standen in den Höhlen, aber sie reagierten nicht auf den Lichtstrahl. Entweder schliefen sie auf mehr oder weniger menschliche Weise, oder sie waren in den gleichen hilflosen Dämmerzustand versunken, der für die übrige Tierwelt nach Einbruch der Dunkelheit charakteristisch war.
Kurze Zeit später schaltete der Roboter die Scheinwerfer wieder aus und rollte so rasch wie möglich zu dem Hügel und der Höhle zurück. Dort nahm er zehn Eier auf — alle vom gleichen Ende der Reihe, damit keine verräterischen Lücken zurückblieben — und verstaute sie sorgfältig in seinem Inneren. Dann machte er sich auf die Suche nach den unterhalb des Hügels angelegten Fallen, aus denen er die Steinklingen entfernte, die er ebenfalls aufnahm, falls sie nicht schon bei der ersten Berührung zerbröckelten.
