
«Guten Tag, ist Herr Müller da, bitte?»
«Einen Moment, bitte, wie ist Ihr Name?»
«Hofinger. Herr Müller wartet auf mich.»
Bea Braun geht in ein anderes Zimmer.
Nach einer Minute kommt sie zurück, zusammen mit dem Privatdetektiv: ein Mann um die Vierzig, dunkle Haare, freundliche, ruhige Augen, ein rundes, etwas trauriges Gesicht, eine ebenso runde und traurige Figur.
«Sie sind also Herr Hofinger! Freut mich!
«Ja, richtig! Guten Tag, Herr Müller.»
«Kommen Sie in mein Büro. Möchten Sie einen Kaffee?»
«Ja, gern.»
«Mit Milch und Zucker?»
«Nur mit Milch, bitte.»
Sie gehen in das Büro von Müller und setzen sich an einen Tisch.
«Also, Herr Hofinger, was kann ich für Sie tun?»
«Tja, also, eine Freundin, die Sie gut kennen, meint, Sie sind ein guter Privatdetektiv.»
«Ach so? Und wer ist die Freundin?»
«Petra Weiser.»
«Ah, ja. Die kenn ich gut, sehr gut sogar.»
«Freut mich. Also, ich bin gerade in Berlin, um eine Reportage über die Filmfestspiele zu machen.»
«Aha, Sie sind Journalist?»
«Na ja, mehr oder weniger. Ich mache Fotos und Artikel für einige Zeitschriften, arbeite aber auch in der Werbung.»
«Ach, Sie sind also gar nicht aus Berlin?»
«Nein, ich komme aus Hamburg, muss aber viel reisen. Jedenfalls, gestern bekam ich diesen Zettel. Hier bitte!»
W.H.
Du weißt zu viel. Vorsicht – oder du bist ein toter Mann!
«Donnerwetter, woher haben Sie den Zettel?»
