
»Die mit ihrer verdammten Verjüngung.« Einer der Gäste warf eine Salzbrezel durch die Holoprojektion.
»Hi, ich bin Sarah Johnson.« Die Blondine hatte sich Worth zugewandt und streckte ihm die Hand hin. Ihr Händedruck war warm und fest.
»Jude Harris. Freut mich, einen Fan von Toronto kennen zu lernen.« Er lächelte und ließ ihre Hand los, obwohl er sie gern länger gehalten hätte.
»Oh? Also, dann muss ich sagen, haben Sie einen ausgezeichneten Geschmack für Teams. Was machen Sie beruflich?«, fragte sie.
»Ich bin das, was man einen Troubleshooter nennt. Im Grunde genommen bin ich viel auf Reisen und kümmere mich um alle möglichen Probleme für große Firmen, die gut bezahlen«, sagte er.
»Klingt nach einem interessanten Job. Troubleshooter, wie? Schießt der Trouble manchmal auch zurück?« Sie grinste.
»Nicht, wenn ich meinen Job richtig erledige.« Er grinste ebenfalls. »Und was machen Sie, Sarah?«
»Ich bin Anwaltssekretärin.« Sie verzog das Gesicht. »Nicht gerade aufregend, aber man kann mit dem Geld seine Rechnungen bezahlen. Sie reisen viel, sagen Sie? Muss ’ne feine Sache sein, wenn man so rumkommt.« Sie blickte zu ihm auf und nahm einen weiteren Schluck von ihrem Stout.
»Na ja, ein Hotel nach dem anderen eben. Hey, das Spiel geht weiter.« Sein Blick fiel auf die gepflegte Hand, die ihr Glas hielt. »Hübsche Nägel für eine Sekretärin.«
»Was?« Sie blickte auf ihre makellos manikürte Hand, als müsse sie überlegen, was er meinte. »Oh, Sie meinen von wegen tippen. Heutzutage tippt man kaum mehr. Die meisten wollen bloß, dass man eine klare Aussprache hat. Und dann muss man alles Mögliche organisieren und dabei die Einzelheiten nicht aus dem Auge lassen. Solches Zeug.«
»Trotzdem, ein wenig tippen ist doch sicher noch?« Er griff nach ihrer Hand, sah ihr in die Augen, hielt die Hand fest und küsste ihre Finger.
