»Was ist los? Was ist passiert?«

»Mein - mein Vater hat gesagt, daß er mich nach London bringt. Er hat mich - er hat mich dort auf einem College angemeldet.«

Jim Cleary schaute sie fassungslos an. »Er will nicht, daß wir miteinander gehen, stimmt’s?«

Ashley nickte kläglich.

»Wann reist du ab?«

»Morgen.«

»Nein! Um Gottes willen, Ashley, das darf er uns nicht antun. Hör zu. Ich möchte dich heiraten. Mein Onkel hat mir einen Bombenjob in seiner Werbeagentur in Chicago angeboten. Wir brennen durch. Morgen früh um sieben geht ein Zug nach Chicago. Wir treffen uns am Bahnhof. Kommst du mit?« Sie schaute ihn eine ganze Weile an. »Ja«, sagte sie dann leise.

Hinterher konnte sich Ashley beim besten Willen nicht mehr daran erinnern, wie die Abschlußfeier gewesen war. Sie und Jim hatten sich den ganzen Abend aufgeregt über ihre Pläne unterhalten.

»Warum fliegen wir nicht nach Chicago?« fragte Ashley. »Weil wir bei der Fluggesellschaft unsere Namen angeben müßten. Wenn wir mit dein Zug fahren, weiß niemand, wohin wir uns gewandt haben.«

»Hast du Lust, noch kurz mit zu mir nach Hause zu kommen?« fragte Jim Cleary leise, als sie die Party verließen. »Meine Eltern sind übers Wochenende weggefahren.«

Ashley zögerte. Sie war hin- und hergerissen. »Jim - wir haben so lange gewartet. Auf die paar Tage kommt’s jetzt auch nicht mehr an.«

»Du hast recht.« Er grinste. »Vermutlich bin ich der einzige Mann auf diesem Kontinent, der eine Jungfrau heiratet.«

Als Jim Cleary Ashley nach Hause brachte, erwartete sie Dr. Patterson bereits wutentbrannt. »Wissen Sie eigentlich, wie spät es ist?«

»Tut mir leid, Sir. Die Party -«

»Kommen Sie mir nicht mit dummen Ausreden, Cleary. Glauben Sie etwa, Sie könnten mir etwas vormachen?«



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