
«Wir werden sehen!», murmelte der kleine Mann.
Hercule Poirot saß an seinem schönen, modernen Schreibtisch. Er liebte moderne Möbel. Ihre eckigen, soliden Formen sagten ihm mehr zu als die weichen Konturen älterer Stilrichtungen.
Vor ihm lag ein quadratisches Blatt Papier mit säuberlichen Überschriften und Bemerkungen. Manche davon waren mit Fragezeichen versehen. Zuoberst stand:
Amberiotis. Spionage. Zu diesem Zweck in England? War letztes Jahr in Indien. Während dieser Zeit Unruhen und Aufstände. Könnte kommunistischer Agent sein.
Es folgte ein leerer Zwischenraum. Dann kam die nächste Überschrift:
Frank Carter? Morley hielt nichts von ihm. Ist kürzlich von seiner Firma entlassen worden. Warum?
Dann kam ein Name, hinter dem nur ein Fragezeichen stand:
Howard Raikes?
Auf diesen folgte ein Satz in Anführungsstrichen:
«Aber das ist doch absurd!»???
Hercule Poirots Kopf war fragend zur Seite geneigt. Vor dem Fenster flog ein Vogel vorbei, einen Zweig im Schnabel, mit dem er ein Nest bauen wollte. Hercule Poirot sah ebenfalls wie ein Vogel aus, als er so dasaß und den eiförmigen Kopf zur Seite neigte.
Etwas weiter unten auf dem Blatt machte er eine weitere Eintragung:
Barnes?
Nach einer Pause schrieb er:
Morleys Büro? Spur auf dem Teppich. Möglichkeiten.
Die letzte Notiz betrachtete er längere Zeit. Dann stand er auf, ließ sich Hut und Stock geben und ging aus.
Dreiviertelstunden später verließ Hercule Poirot die Untergrundstation Ealing Broadway, und fünf Minuten später war er am Ziel. Castlegardens Road 88.
