„Vornehme Brüder!" wandte er sich feierlich an die Versammelten. „Uns wurde eine großartige Aufgabe übertragen, die Eroberung des Planeten Belliora. Nach den Prognosen unserer Astronomen soll es ein blühendes Land sein." Auf Rameria gab es als Spielzeug kleine Götter mit wackelnden Köpfen. Die Arsaken hatten sie für die Kinder der Menviten aus Stein geschnitten. Alle Raumschiffer nickten nun sofort wie diese gehorsamen kleinen Götter mit den Köpfen zum Zeichen ihres Einverständnisses. Der General fuhr fort:

„Unsere Aufgabe ist denkbar einfach. Wir landen an irgendeinem Ort auf Belliora und erbauen dort eine Stadt."

Baan-Nu hätte das nicht so einfach ausgedrückt, wenn nicht der Pilot gewesen wäre. Der Kommandant liebte nämlich schillernde Beschreibungen aller Gefahren, sowohl bereits vergangener als noch bevorstehender, aber Kau-Ruck hatte keinen Sinn für lange Geschichten. Der Pilot schüttelte den Kopf. Nicht wie ein gehorsamer Gott. Ihm kamen Zweifel bei den Worten des Kommandanten. „Und wenn Belliora bewohnt ist?" fragte er.

„Nach den vorläufigen Ermittlungen gibt es dort kein Leben", entgegnete Baan-Nu. „Und wenn es dort trotzdem Leben gibt?" beharrte der Pilot. „Die Astronomen behaupteten: Belliora ist ein blühender Planet. Dann kann es dort auch menschenähnliche Lebewesen geben."

„Um so schlimmer für sie!" sagte der General hart, hochfahrend, wie das für Eroberer charakteristisch ist. „Wir werden den größeren Teil der Bewohner vernichten und machen die anderen zu Sklaven, wie wir das bereits mit den Arsaken getan haben. Sie werden uns genauso ergeben dienen wie jene", fügte er gereizt hinzu. Kau-Ruck neigte zustimmend den Kopf, denn er wollte den Kommandanten nicht verärgern.



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