Kinnaird hatte selbst darauf bestanden, den Flug an diesem Nachmittag durchzuführen und nicht erst am folgenden Vormittag. Dulac hatte ihn gewarnt, daß es etwas holperig werden würde. Bob konnte also weiter nichts tun, als sich über das dritte Mitglied ihrer Gr uppe zu ärgern, und er wußte, daß dieser Ärger sowohl ungerechtfertigt als auch sinnlos war. Er wußte seit Jahren, daß der Jäger für so triviale Phänomene wie Luftkrankheit nicht das geringste Verständnis hatte.

Der Jäger wußte selbst nicht, ob er etwas unternehmen sollte oder nicht. Es war natürlich Bobs eigene Schuld, daß sie den Flug heute unternommen hatten; es gab keinen praktischen Grund dafür, daß sie nicht bis zum nächsten Morgen gewartet hatten. Der Mensch wußte durch Perzept und Erfahrung, daß sein außerirdischer Begleiter alles in seiner Macht stehende tun würde, um ihn vor ernsthaften Gefahren und Krankheiten zu bewah-ren, daß er jedoch Bob nicht dazu ermutigen wollte, sich zu sehr auf die unsichtbare Präsenz des Wesens zu stützen. Die vier Pfund Gallertmasse, die in allen Körperhöhlen des Mannes verteilt waren, wußten, daß eine totale Abhängigkeit von ihm zu noch größeren Schwierigkeiten führen konnten, als die sieben Jahre partieller Abhängigkeit es bereits getan hatten. Der Jäger neigte in diesen Tagen dazu, alles zu unterlassen, was über einen leichten Ausgleich von Beschwerden hinausging. Er wußte, daß er überreagierte, daß ein leichter Nervendruck, durch den er Bobs Übelkeit mildern konnte, sicher nicht schaden würde; doch solange Bobs Gesundheitszustand so labil war, wollte er keinerlei Risiko eingehen. Schließlich würde der Flug bald vorüber sein.



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