
Mr Goby sah den Wandsims an und murmelte:
«Über Mr Kettering?»
«Über Mr Kettering.»
«Sehr gut, Sir.»
Mr Goby stand auf.
«Wann kann ich damit rechnen?»
«Ist es eilig, Sir?»
«Bei mir ist es immer eilig», sagte der Millionär.
Mr Goby lächelte verständnisvoll das Kamingitter an.
«Sagen wir heute Nachmittag um zwei, Sir?», fragte er.
«Ausgezeichnet», sagte der andere. «Guten Morgen, Goby.»
«Guten Morgen, Mr Van Aldin.»
«Ein sehr nützlicher Mann», sagte der Millionär, als Goby hinausging und der Sekretär hereinkam. «In seiner Branche ist er ein Fachmann.»
«Was ist seine Branche?»
«Informationen. Geben Sie ihm vierundzwanzig Stunden Zeit, und er wird das Privatleben des Erzbischofs von Canterbury vor Ihnen bloßlegen.»
«Wirklich ein nützlicher Bursche», sagte Knighton lächelnd.
«Er war mir schon ein- oder zweimal sehr nützlich», sagte Van Aldin. «Also dann, Knighton, ich bin so weit. An die Arbeit.»
In den nächsten paar Stunden wurde ein großes Quantum an Arbeit rasch bewältigt. Es war halb eins, als das Telefon läutete und Van Aldin davon unterrichtet wurde, dass Mr Kettering da sei. Knighton sah Van Aldin an und deutete dessen knappes Nicken.
«Bitte lassen Sie Mr Kettering heraufkommen.»
Der Sekretär packte seine Papiere zusammen und ging. Er begegnete dem Besucher in der Tür, und Derek Kettering trat beiseite, um den andern vorbeizulassen. Dann trat er ein und schloss die Tür hinter sich.
«Guten Morgen, Sir. Wie ich höre, willst du mich dringend sprechen.»
Die träge Stimme mit dem leicht ironischen Unterton weckte Erinnerungen in Van Aldin. Charme lag darin — hatte immer darin gelegen. Er sah seinen Schwiegersohn durchdringend an. Derek Kettering war vierunddreißig, schlank, mit dunklem, schmalem Gesicht, das selbst jetzt etwas unbeschreiblich Jungenhaftes hatte.
